Ostbrandenburg (geh). Die Arbeitsmarktzahlen für den Monat April gestalteten sich wieder positiv.

„Die Zahlen aus dem Vormonat haben sich bestätigt und stabilisiert”, sagte Mathias Lemcke, Geschäftsführer Operativ der Agentur für Arbeit Frankfurt (Oder) während der monatlichen Presskonferenz zum Arbeitsmarkt. In Ostbrandenburg waren Ende April 16.289 Menschen ohne Arbeit. Das sind knapp 1.000 Arbeitslose weniger als noch im März. Die Arbeitslosenquote ging auf 7,2 Prozent zurück. Zwar wäre der Rückgang in großem Maße auch demografisch bedingt, so Lemcke. Er sei aber ebenso der guten Wirtschaftslage geschuldet. In der Region gibt es wieder frei Jobs. Dabei werden nicht nur Facharbeiter gesucht, sondern auch Helfer. Lemcke: „Es ist nicht immer der verloren, der keine Ausbildung hat.”
Auch im Bereich der Geschäftsstelle Fürstenwalde ist dieser Trend zu spüren. Hier hat sich Arbeitslosigkeit von März auf April um 242 auf 3.868 Personen verringert. Diese Zahl umfasst Leistungsempfänger aus den Rechtskreisen SGB II und SGB III. Das waren 371 Arbeitslose weniger als noch vor einem Jahr. Die Quote liegt nunmehr bei 7,6 Prozent. Trotz der guten wirtschaftlichen Situation in der Region mussten sich im April 641 Männer und Frauen neu oder erneut arbeitslos melden. Andererseits konnten 887 Leute ihre Arbeitslosigkeit beenden. Immerhin 19 mehr als im April 2016. Der Bestand an Arbeitsplätzen ist vorigen Monat um 49 Stellen auf 619 gestiegen. Arbeitgeber meldeten im April 186 neue freie Jobs.
Mathias Lemcke schloss seine Ausführungen zuversichtlich. Er sagte: „Es ist davon auszugehen, dass sich die Zahlen auch im nächsten Monat weiter positiv entwickeln werden.”