Ostbrandenburg (geh). Im Rahmen einer Gemeinschaftsinitiative haben der Ostdeutsche Sparkassenverband und die elf Sparkassen des Landes Brandenburg entschieden, dem Martin-Heinze-Fonds eine Spende in Höhe von 17.500 Euro zu überweisen.

Die Mittel sollen den Hinterbliebenen der beiden tragisch am 28. Februar 2017 in der Nähe von Müllrose ums Leben gekommenen Kollegen der Polizeiinspektion Oder/Spree zugute kommen. Die 49- und 52-jährigen Beamten hinterlassen Frauen und je drei Kinder.
„Wir wollen mit dieser Spende nicht nur die Kosten der Beisetzung decken, sondern auch helfen, das Leid der Betroffenen zu lindern und darauf aufmerksam machen, wie wichtig uns als Sparkassen die verantwortungsvolle Arbeit der Polizei insgesamt ist“, sagte Veit Kalinke während der symbolischen Scheckübergabe. Der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Oder-Spree hatte diese Aufgabe stellvertretend für  den Geschäftsführenden Präsidenten des Ostdeutschen Sparkassenverbandes, Dr. Michael Ermrich übernommen.
Ullrich Papperitz, Leitender Polizeidirektor a. D. und Stiftungsrat beim Martin-Heinze-Fonds nahm die Spende im Beisein von Olaf Fischer, der Leiter der Polizeidirektion Ost und Direktor beim Polizeipräsidium ist sowie Rolf Lindemann, Landrat des Landkreises Oder-Spree entgegen.
Der Martin-Heinze-Fonds erinnert an den ersten Polizisten im Land Brandenburg, der in Diensterfüllung in der Nacht vom 19. auf den 20. August 1995 ermordet wurde. Mehr zu dieser Initiative können Interessierte auf www.martin-heinze-fonds.de nachlesen. Die Schirmherrschaft liegt beim Innenminister des Landes Brandenburg, Karl-Heinz Schröter.