Ostbrandenburg (eb/gla). Am Mittwoch startete um 6 Uhr der dritte europaweite „24-Stunden-Blitz-Marathon“.

An mehr als 200 Kontrollpunkten wurde bis zum Donnerstagmorgen das Einhalten der Geschwindigkeit überprüft. In den ersten sechs Stunden wurden 18.406 Fahrzeuge angemessen. Davon fuhren 658 zu schnell. Spitzenreiter der ersten Stunden waren dabei:
In Wandlitz fuhr ein Fahrzeugführer vor einem Kindergarten mit 68 km/h bei erlaubten 30 km/h. In Schönefeld fuhr ein Fahrzeugführer an einem Unfallschwerpunkt mit 93 km/h bei erlaubten 50 km/h. In Wriezen fuhr ein Fahrzeugführer vor einem Kindergarten mit 55 km/h bei erlaubten 30 km/h. Auf der B97 fuhr ein Fahrzeugführer mit 132 km/h bei erlaubten 100 km/h. Auf der B2 Höhe Dietersdorf fuhr ein Fahrzeugführer mit 102 km/h bei erlaubten 70 km/h. Auf der Bundesautobah 10 fuhr ein Fahrzeugführer mit 183 km/h bei erlaubten 120 km/h.
Polizeipräsident Hans-Jürgen Mörke kam bei einer Kontrolle selbst mit Autofahrern ins Gespräch. Neben Verkehrssündern wurden hier auch Fahrzeuge angehalten, die sich an die vorgegebene Geschwindigkeit gehalten hatten. Bei ihnen bedankte sich der Polizeipräsident mit Blumen für das Beachten des Tempolimits.
„Zu hohe Geschwindigkeit ist Unfallursache Nummer eins in Brandenburg. Ich möchte mit diesem Thema in die Öffentlichkeit,“ so Polizeipräsident Mörke. „In Verbindung mit der Unfallursache Geschwindigkeit hatten wir im letzten Jahr 35 Verkehrstote zu beklagen. Das sind 35 zu viel. Hier geht es vor allem um Leben und um Gesundheit. Wir sind für die Sicherheit der Menschen in Brandenburg verantwortlich.“