Frankfurt/Oder (gla). Am Freitag, 21. April 2017 wurde das Projekt „Kochglück ohne Grenzen“ abgeschlossen.

Die Teilnehmer feierten in der Küche der Volkshochschule, erinnerten sich an die gemeinsame Zeit, all die Gerichte, an die neuen Erfahrungen und lustigen Momente.
„Kochglück ohne Grenzen“ ist ein interkulturelles Kochprojekt, das im Juli 2016 begann. Initiiert wurde es von „Aufwind“ in Zusammenarbeit mit der Beratungs- und Begegnungsstätte „Peitzer Acht“, beides Tochtergesellschaften der Wichern Diakonie in Frankfurt, der Volkshochschule Frankfurt (Oder) und dem Interkulturellen Garten. Finanziell gefördert wurde das Projekt von Aktion Mensch.
Kerstin Skarupke, die in der „Peitzer Acht“ der Wichern Diakonie tätig ist, bezeichnete das Projekt als „niedrigschwelliges Angebot“. Schließlich seien beim Kochen eventuelle Sprachbarrieren unwichtig. Nicht nur Menschen aus Ostbrandenburg und Polen machten mit. Auch Gäste aus Syrien, China, Senegal, Irak und Iran beteiligten sich mit Gerichten aus ihren Heimatländern. Es waren Menschen mit und ohne Beeinträchtigung dabei, die sich  sonst vielleicht nicht kennengelernt hätten. So konnte eine neue Kooperation mit Leuten des TWK Slubice entstehen, die sich mit polnischen Rezepten einbrachten.
Uta Kurzwelly von der Volkshochschule erzählte, dass nun ein Kochbuch in Arbeit sei. Deshalb wurden alle Kochtermine fotografisch dokumentiert. Auf Uta Kurzwellys Frage: „Würdet ihr das auf jeden Fall nochmal machten?“ riefen alle: „Ja“.