Frankfurt/Oder (eb/geh). Zum letzten Vorausscheid zur 2. Kita-Weltmeisterschaft im nächsten Jahr in Frankfurt (Oder) trafen sich sechs Teams.

Dabei waren die Mädchen und Jungen - allesamt fußballbegeistert - aus den Kindertagesstätten „Am Mühlental”, „Hans & Hanka”, „Hilde Coppi” sowie aus den polnischen Einrichtungen „Jarzebinka” und „Pinoccio”. Auch Kriegsflüchtlingskindern wurde die Teilnahme wieder ermöglicht.
Die spielenden Knirpse machten es den knapp 200 Zuschauern leicht, mit Beifall für „gekonnte Spielaktionen” nicht geizen zu müssen. Das Organisationsteam vom Frankfurter Projekt „Jugend gegen Gewalt” hatte eine gute Vorarbeit geleistet, geht es doch darum, diese deutschlandweit einmalige und  inzwischen auch internationale Veranstaltung erfolgreich zu gestalten. Projektleiter Wilfried Bremer hob bei der Eröffnung des Turniers besonders die soziale Komponente dieser Veranstaltungsserie hervor, insbesondere auch die  Integrationsvoraussetzungen bei Kindern in diesem Alter. Das Turnier stand auch diesmal wieder unter dem Motto „Jeder Mensch braucht ein Zuhause” und war eine Werbung für gelebte Integration.
Bei der Siegerehrung nahmen die jungen Kicker stolz die Pokale, Medaillen und Büchergeschenke entgegen. Die Kitaverantwortlichen freuten sich über zusätzliche Beschäftigungsmaterialien für ihre Kitakinder und bedankten sich beim jungen Organisationsteam für die tolle Veranstaltung.
Im Finale werden sich nun im April 2018 in Frankfurt (Oder) die Teams aus Deutschland, Italien, Brasilien, Frankreich, England, Polen, Portugal und den Niederlanden im Kampf um den Kita-WM-Titel gegenüberstehen.
„Vielleicht finden ja auch zur 2. WM Vertreter der Stadt den Weg zum Turnier”, hofft Wilfried Bremer. Es lohne sich, das „Gold” der Stadt auch in diesem Alter in Aktion zu sehen, so der Projektleiter.
Das Organisationsteam dankt den vielen Helfer, die bei der Vorbereitung und Durchführung des Turniers keine Mühen scheuten. Dazu gehören auch die Leute  der Brandenburgischen Sportjugend (Integration durch Sport).