Frankfurt/Oder (gla). Am Samstag, 5. Mai 2018 ist Tag der Städtebauförderung.

Frankfurts Baudezernent Markus Derling eröffnet die Veranstaltung um 14 Uhr vor dem Schöpferdenkmal am Nordende des Lennéparks. Anschließend leitet Landschaftsarchitekt Jürgen Kleeberg einen Rundgang durch den nördlichen Teil des Parks. Mit Mitteln des Städtebauförderungsprogramms soll dieser denkmalgerecht nach überlieferten Motiven hergerichtet werden. Dazu gehört die Hangbepflanzung, die nach 1900 mit der falschen Flora begrünt und nach 1945 größtenteils sich selbst überlassen wurde.
Von 16 bis 18 Uhr lädt die Wohnungswirtschaft zum Quartiersfest in die Kindertagesstätte Hilde Coppi ein. Auf dem Programm stehen Singen und Tanzen, ein Lennépark-Quiz, Fußballdart, ein Kuchenbasar der Abiturklasse des Städtischen Gymnasiums, Gegrilltes, Getränke und Fototermine mit dem neuen Maskottchen von „Wir im Quartier“. Das Fest betrachtet Eckardt als „Danksagung für die Geduld der Anwohner“ angesichts der Bauarbeiten in der Wollenweberstraße und Umgebung, die vorraussichtlich bis Sommer 2020, bei schlechtem Wetter bis 2021 gehen. Über zwanzig Millionen Euro hat die Wohnungswirtschaft dort investiert.
Zweck des Aktionstags ist, auf Erfolge der Städtebauförderung hinzuweisen, erfahrbar zu machen, wofür die Steuergelder aus der Bundeskasse verwendet werden, und Bürgerinnen und Bürger zur Beteiligung und Mitgestaltung zu motivieren. Er findet in Frankfurt zum vierten Mal statt. Von dem Programm profitierte unter anderem Altberesinchen. Wichtigste Projekte zurzeit sind die Sanierung der Wollenweberstraße, des Lennéparks und der alten Bürgerschule, in die das Stadtarchiv umzieht. Zukünftig soll auch das Rathaus in Angriff genommen werden. Momentan liefen Gespräche in Potsdam, um die Finanzierungslücke zu schließen, erklärte Derling.