Fürstenwalde (gla). Für das Konzert des Opernsängers Björn Casapietra hatten zwei Leserinnen plus Begleitung Freikarten und ein Meet and Greet gewonnen.

Ganz ungezwungen in T-Shirt und Bermudas empfing Björn Casapietra die glücklichen Gewinnerinnen. Er entschuldigte sich dafür, dass das Treffen zwanzig Minuten später als versprochen stattfand. „Wir haben eine Stunde gebraucht, nur aus Berlin rauszukommen. Es war die Hölle auf Erden“, sagte er, als Antje Werner, Birgit Glatzer und ihre Begleitung Brigitte Glatzer den Dom betraten. Zwar war er gerade dabei, sich für das Konzert einzusingen, unterbrach aber die Probe, um sich zu den drei Gästen zu setzen. „Wo kommt ihr her?“
„Weit angereist. Aus Seelow“, antwortete Birgit Glatzer. Die Zechinerin und ihre Schwiegermutter waren mit dem Auto gekommen, hatten aber den Stau vermeiden können, der für die Verspätung des Sängers verantwortlich war. Auch die Anreise mit dem Zug war durch Verspätungen und Ausfälle erschwert.
Antje Werner ist Fürstenwalderin und fragte gleich, welche Verbindung der Sänger zu ihrer Heimatstadt hatte. „Ich war hier privat mit meiner Tochter, als sie klein war. Ansonsten habe ich hier Freunde. Und ich bin leidenschaftlicher Pilzesammler“, war die Antwort. Antje Werners Begleitung war ihre Mutter, die aber nicht zum Meet and Greet erschien, sondern erst zum eigentlichen Konzert.
„Spielt ihr Bruder heute Klavier?“ wollte Brigitte Glatzer wissen. Aber der war zurzeit mit seiner Band Silly auf Tour. Birgit und Brigitte Glatzer hatten bereits drei Konzerte Björn Casapietras in der Region miterlebt. „Wir sind treue Fans“, sagte Birgit Glatzer. „Warum seid ihr dann nicht im Fanclub?“ Alle drei Damen versprachen, das nachzuholen.