Ostbrandenburg (eb/geh). Anlässlich des Safer Internet Day 2019 waren am Dienstag im Land Brandenburg viele Experten zum Thema „Im Netz? Mit Sicherheit!“ unterwegs. Auch in Frankfurt (Oder).

Bereits zum elften Mal wurde der Safer Internet Day in Frankfurt (Oder) unter der Koordination des Jugendinformations- und Medienzentrums (JIM) in Frankfurt (Oder) durchgeführt. „Wir freuen uns ganz besonders, dass wir als neuen Partner das BLOK-O gewinnen konnten“, meint Daniel Huschke, Leiter des JIM. Ähnlich begeistert war auch BLOK-O-Managerin Linda Pickny, als die Veranstalter im Vorfeld anfragten, die Veranstaltung in den Coworking Space in der Frankfurter Innenstadt zu verlegen.
Mit Fachleuten vom Amt für Jugend und Soziales, der Volkshochschule, der Stadt- und Regionalbibliothek, der Verbraucherzentrale, des Präventionsteams der Polizei und von kbz Rechtsanwälte und Steuerberater wurden Themen rund um die Sicherheit im Internet bearbeitet. „Unter dem Motto ,Together for a better Internet’ rief die Initiative der Europäischen Kommission wieder weltweit zu Veranstaltungen und Aktionen rund um das Thema Internetsicherheit auf“, erklärt Heike Papendick vom Amt für Jugend und Soziales. Neben der Möglichkeit, sich zu informieren gab es auch fachliche Inputs zu den Themen „Gut und billig geshoppt - Wissenswertes über Fakeshops“ von der Verbraucherzentrale Brandenburg, „Öffentlichkeitsarbeit und die Datenschutzgrundverordnung“ von Martin Hampel von der Stiftung SPI und „Mein Recht im Netz - digitaler Nachlass und Erbe“ von Dr. Katrin Raabe mit anschließender Möglichkeit zum Austausch. „Wir freuen uns über die gelungene Veranstaltung und sind gern auch im nächsten Jahr wieder Gastgeber des Safer Internet Day“, kündigte Linda Pickny noch am diesjährigen Safer Internet Day an.
Wer es nicht geschafft hat, am Safer Internet Day vorbeizuschauen, kann sich von Montag bis Freitag zwischen 14 und 18 Uhr gern an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Jugendinformations- und Medienzentrum im Mikado wenden.
Der Safer Internet Day ist ein von der Europäischen Union initiierter, jährlich veranstalteter weltweiter Aktionstag für mehr Sicherheit im Internet. In einer repräsentativen forsa-Umfrage hatten bereits 2016 Brandenburger Bürger angegeben, dass sie die meisten Verbraucherschutz-Probleme bei der Nutzung des Internets hätten. Demnach erwarten Verbraucher von der Politik, dass mehr im Bereich des Datenschutzes getan wird. Für die meisten Verbraucher (92 Prozent laut forsa-Umfrage 2016) sei es wichtig, beim Einkauf von Waren und Dienstleistungen selbst die Kontrolle darüber zu haben, wer welche Daten von ihnen erhält. Viele möchten nicht, dass ihre Daten für Werbung und Angebote genutzt werden. Da dies in der Praxis oft ganz anders aussieht und Verbraucher selbst nicht immer auf ihren Schutz achten, sei die Stärkung von digitalen Verbraucherkompetenzen ein wichtiger Ansatz im Bereich Datenschutz und Datensicherheit, heißt es in einer gemeinsamen Pressemitteilung des Justizministeriums, Landesbeauftragten für Datenschutz und Verbraucherzentrale.