Eisenhüttenstadt (hn). An der Gesamtschule 3 mit gymnasialer Oberstufe wurde am 8. Dezember das Festjahr anlässlich des 60. Jahrestages der Indienststellung des Gebäudes in der Maxim-Gorki-Straße 15 im Jahr 1957 eröffnet.

Bis zum Dezember 2017 wird es eine Reihe von Veranstaltungen geben, die auch zwei weiteren Jubiläen gewidmet sind: Vor 25 Jahren wurde die Gesamtschule 3 gegründet und seit fünf Jahren befindet sie sich in diesem Gebäude.
Am Festtag richteten Lehrerinnen und Lehrer sowie Schülerinnen und Schüler ein großes Dankeschön an die Kreisverwaltung für die Übergabe von Teilen des neu hergerichteten Schulhofes. „In den vergangenen fünf Jahren hat sich hier sehr viel verändert”, sagte Schulleiterin Ute Tupy. „Das Haus wurde von Grund auf saniert sowie ein Anbau hinzu gefügt.”
In Abstimmung mit der Unteren Denkmalbehörde begann die Aufarbeitung der Außenanlagen. Die Kleinsportanlage und der Schulhof konnten fertig gestellt werden, inklusive des „grünen Klassenzimmers”. Eine tolle Errungenschaft sei auch der neue Parkplatz für die Autos der Lehrer, auch sehr zur Freude der Schüler, die nun den Schulhof ganz für sich haben. Schüler, die mit ihrem Moped oder Motorrad zur Schule kommen, haben nach Absprache mit der Schulleitung die Möglichkeit, ihre Gefährte auch auf diesem Parkplatz abzustellen.
„Sehr verbessert hat sich auch die technische Ausstattung der Unterrichtsräume”, so Tupy. „Da wurde viel investiert, und die Außenanlagen sind nun für den Sportunterricht geeignet.” Sitzflächen laden zum Verweilen ein, lediglich die Turnhalle harrt noch ihrer Aufarbeitung.
Zum Start in das Festjahr versammelten sich Lehrer, Schüler und Gäste auf dem Schulvorplatz, um selbst gestaltete Fahnen aufzuziehen und 130 bunte Luftballons mit angehängten Wunschkarten in den Himmel steigen zu lassen. Alina-Sophie Hentschel, die an diesem Tag ihren 16. Geburtstag feierte, wünschte sich darauf eine tolle Klassenfahrt zum Schulabschluss.
Ute Tupy begrüßte während des Appells Rolf Lindemann, LOS-Sozialdezernent, die Amtsleiterin für Bildung, Kultur und Sport in der Kreisverwaltung Monika Kunth und Vertreter des Planungsbüros. Nach einem kurzen Exkurs durch die Geschichte der Schule richtete Rolf Lindemann das Wort an die Schüler und Lehrer. Er bedankte sich für die Einladung und wies darauf hin, dass die Schule ein Ort des sozialen Lernens ist. „Lernen muss Spaß machen”, so der Dezernent. „Ihr wollt damit gemeinsam Eure Zukunft vorbereiten und gestalten.” Das Fahnensymbol sei ein Zeichen dafür, dass die Schüler ihr Terrain abgesteckt haben und sich mit viel Engagement für Projekte der Integration einsetzen.
Ihrer Schule und deren rund 700 Schülern und 58 Lehrern wünschte Ute Tupy weitere 25 erfolgreiche Jahre. Die bestehenden Angebote sollen gehalten und ausgebaut werden.