Frankfurt/Oder (gla). Die Fanfarengarde lud zum Schuljahresabschlussfest ein.

Auf dem Hof hinter dem Haus der Musik bauten die Organisatoren Tische, Stühle, Bühnen und Stände auf. Luftballons, Fahnen und Wimpel taten ihr übriges, um die sonst eher triste Betonfläche zwischen den Gebäuden, die früher die Staatssicherheit und ein Gefängnis beherbergten, in einen Festplatz zu verwandeln. Höhepunkt war eine riesige Hüpfburg mit Rutsche. „Die Hüpfburg haben wir aus Slubice“, erklärte der musikalische Leiter der Fanfarengarde Hans-Jörg Laurisch. „Ich fand die ganz neckisch. Mal was anderes.“
Bei der Gestaltung des Fests erhielt die Fanfarengarde Unterstützung von Kindergärten, Schulen, Horten, Tanz- und Musikgruppen aus Slubice, Frankfurt und Umgebung. Sie sorgten für Getränke, Zuckerwatte, Bastel-, Mal- und Schminkstände. Zu den Spielangeboten zählten Kegeln, Torwandschießen, Wüfel- und Büchsenstapeln, Riesenseifenblasen, ein Glücksrad und vieles mehr. Während die Musik- und Tanzgruppen das Publikum unterhielten, hatten einige der Organisatoren alle Hände voll zu tun, Autofahrer zurückzuweisen, die trotz ausreichender Angebote in der Nähe unbedingt auf dem Festplatz parken wollten. Der Himmel verdunkelte sich im Laufe des Nachmittags mehrmals, doch der von manchen befürchtete Regen blieb aus. Das Schuljahresabschlussfest bildete Teil des vom Familienministerium der Bundesregierung geförderten Projekts „Kultur macht stark“.