Eisenhüttenstadt (eb/geh). Anlässlich der 25. Brandenburgischen Seniorenwoche wurde eine Ausstellung mit den zwei Titeln „Arbeiten in Monochromtechnik” und „Erinnerungen an den eigenen Geburtsort“ in der Sparkasse Oder-Spree, Hauptgeschäftsstelle „Alte Poststraße“ in Eisenhüttenstadt eröffnet.

Zu sehen sind zirka 20 Malereien in Acryl und Öl auf Leinwand der Mitglieder des Kurses „Kreativ im Alter“. Die Kursteilnehmerinnen und -teilnehmer, die zwischen 65 und 86 Jahre jung sind, haben sich mit der Monochromtechnik intensiv auseinandergesetzt.
Die Bezeichnung Monochrom kommt vom altgriechischen und bedeutet „einzige Farbe“. Sie ist der Gegensatz zur Polychromie, der Vielfarbigkeit. Als monochrome Malerei wird daher die einfarbige Malerei bezeichnet, wobei der Farbe eine das Werk beherrschende Bedeutung zukommt.
Bei den Arbeiten zum Thema „Erinnerungen an den eigenen Geburtsort“ wurden keine Maltechniken oder andere Vorlagen zur Erstellung der Bilder vorgegeben. Die Kunstwerke, geschaffen von sechs Frauen und drei Männern, entstanden im Zeitraum von einem Jahr. Sie sind das Ergebnis des 23. Kurses „Kreativ im Alter“ der Arbeiterwohlfahrt (AWO), Kreisverband Eisenhüttenstadt.
Die Eröffnung wurde umrahmt von musikalischen Beiträgen des Musikers Andreas Nitschke, der schon über viele Jahre die AWO unterstützt. Anja Grummt, Leiterin der Sparkassenhauptstelle „Alte Poststraße“ in Eisenhüttenstadt, hat die unter der Schirmherrschaft der AWO Eisenhüttenstadt stehende Ausstellung gemeinsam mit Andrea Peisker, Behinderten- und Seniorenbeauftragte der Stadt Eisenhüttenstadt, eröffnet. Unterstützt wurden sie dabei von Rosemarie Güttler, künstlerische Leiterin der Gruppe „Kreativ im Alter“, der mit mehreren Blumensträußen für ihre ehrenamtliche Tätigkeit herzlich gedankt wurde. Der stellvertretende Bürgermeister der Stadt Eisenhüttenstadt, Thomas Kühn war zur Ausstellungseröffnung ebenfalls anwesend.
Die Ausstellung kann bis zum Freitag, 29. Juni 2018 zu den Öffnungszeiten der Sparkasse Oder-Spree besichtigt werden.