Seelow (ds). Der SPD Ortsverein Lebuser Land präsentierte einen Kandidaten für das Wahljahr 2017.

Am 24. September sind die Seelower gleich zweifach gefragt. Sie wählen ihren Bürgermeister und einen Bundestagsabgeordneten.
Für das Bürgermeisteramt tritt der bisherige Amtsinhaber Jörg Schröder an. Der parteilose Kandidat blickt auf eine erfolgreiche Bilanz zurück. Nach seinem Amtsantritt 2009 stellte er recht schnell ein 10-Punkte-Programm auf, von dem das meiste abgearbeitet wurde. So ist Seelow immer noch  Kreisstadt, was zunächst nicht selbstverständlich war.
Für die Zukunft will sich Schröder insbesondere der Wohnungssituation widmen. Zusammen mit der SeWoBa soll der Seelower Weg gegangen werden. Investitionen von 20 Millionen Euro seien jedenfalls geplant und alle Fördermittelprogramme würden ausgeschöpft, sagte Schröder während der Vorstellungsrunde. Um auch der immer älter werdenden Bürger gerecht zu werden, wird die Stadt Seelow im Bereich der Hinterstraße altersgerechte Wohnungen entstehen lassen und für das Umbauprojekt des Seelower Kaufhauses wurden 2 Mio Euro Fördergelder zugesagt. Daraus wird nach Fertigstellung eine schöne und attraktive Immobilie, die Handel, Gewerbe und privates Wohnen miteinander vereint.
Die Zahl der knapp 6.000 Einwohner zählenden Stadt blieb in Schröders Amtszeit nahezu stabil und ergab von 2011 bis 2016 sogar eine Zunahme von zirka 10 Prozent. „Dennoch gibt es in und um Seelow noch viel zu tun”, so Schröder. Dafür wolle er sich in den nächsten acht Jahren einsetzen. Sein Motto lautet, eine „lebenswerte Stadt zu erhalten und zu gestalten“.
Die von der Landtagsabgeordneten Simona Koß moderierte öffentliche Sitzung des SPD Ortsvereins markierte den Auftakt ins Wahljahr, in das die SPD mit Optimismus gehe.     Seite 3