Potsdam/Ostbrandenburg (daf). Auf Einladung von Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke fuhr OderlandSpiegel-Redaktionsleiterin Katja Gehring vorigen Montag nach Potsdam in die Staatskanzlei.

An dem Tisch, wo sonst beispielsweise die Oberbürgermeister der noch kreisfreien Städte zu Gesprächen mit der Landesregierung sitzen, nahmen vergangene Woche Redakteure der etabliertesten Wochenzeitungen des Landes Platz. Brandenburgs Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke hatte zum Austausch in die Staatskanzlei eingeladen.
Auch die Redaktion vom „Der OderlandSpiegel” war vertreten. „Irgendwie habe ich mir das ganz anders vorgestellt”, so Redaktionsleiterin Katja Gehring. Schon am Einlass sei sie stutzig geworden, als niemand ihren Ausweis sehen wollte. Eine Besucherliste schien es nicht zu geben, aber eine freundliche Pförtnerin, die den Weg zum richtigen Gebäude genau beschrieben hat. „Dr. Winfried Muder, Mitarbeiter der Pressestelle kam mir schon auf der Treppe entgegen und begleitete mich zu den Kollegen”, erinnert sich Katja Gehring. „Um das Warten auf den Ministerpräsidenten zu überbrücken, machten wir uns schon mal ungezwungen bekannt. Es war eine sehr angenehme Atmosphäre”. Als der Ministerpräsident den Raum betrat, sei die Stimmung einen Moment lang etwas förmlicher geworden. Aber nachdem das offizielle Händeschütteln vorbei war, ging es gemütlich weiter.
Woidke blickte auf das zurückliegende Jahr zurück. „Das Land hat sich 2016 hervoragend entwickelt”, lautete sein Resümee. Die Stimmung in der Wirtschaft bezeichnete er als gut und die Steuereinnahmen als sehr, sehr gut. „Bei dieser guten Entwicklung”, so der Ministerpräsident, „können wir im Jahr 2018 ungefähr 70 Prozent des Geldes, das wir verbrauchen, selbst verdienen”.     Seite 3