Frankfurt/Oder (gla). Mit einer Auftaktveranstaltung begann die Berufseingangsphase der neuen Lehrerinnen und Lehrer für Frankfurt, den Landkreis Oder-Spree und Märkisch-Oderland.

Der Staatssekretär für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg Dr. Thomas Drescher, Frankfurts Beigeordneter Jens-Marcel Ullrich und die Landräte von Oder-Spree und Märkisch-Oderland, Rolf Lindemann und Gernot Schmidt, hießen die angehenden Lehrkräfte mit Grußworten willkommen. Dr. Drescher freute sich, dass die neuen Fachkräfte frischen Wind in die Schulen der Region bringen würden. Er versprach, sich dafür einzusetzen, dass Grundschullehrer in Brandenburg spätestens ab 2019 besser bezahlt werden. Den neuen Lehrkräften empfahl er für ihre Arbeit Frustrationstoleranz, denn nicht alles werde auf Anhieb gelingen. Dennoch bezeichnete er den Lehrerberuf als den schönsten, den es gibt: „Nichts anderes macht so viel Spaß als Lehrer zu sein“.
Ullrich merkte an, dass auch in seinem Beruf als Politiker Frustrationstoleranz wichtig sei, zum Beispiel bezüglich der geplanten Kreisreform. Neue Lehrer seien ein wichtiger Beitrag für „eine Region, die wirklich lebenswert ist und in der auch die gleichen Lebensverhältnisse herrschen wie im Berliner Speckgürtel“.
Lindemann fand es eine tolle Geste, die Lehrer der beiden Landkreise und der kreisfreien Stadt gemeinsam willkommen zu heißen. „Ich beglückwünsche Sie für die Wahl Ostbrandenburgs“, sagte der Landrat. Die Region biete sowohl eine ländliche Atmosphäre als auch die unmittelbare Nachbarschaft zur größten Metropole Deutschlands. Er selbst sei vor 27 Jahren als „Wirtschaftsflüchtling oder Arbeitsmigrant“ aus dem Ruhrgebiet eingewandert und habe das nie bereut.
„Ich möchte jetzt nach dem Arbeitsmigranten ein paar Grußworte an Sie richten“, sagte Gernot Schmidt. Lehrer haben einen wichtigen Beitrag zu dem Werk Gernot Schmidt und dem Werk Rolf Lindemann geleistet. Seine Heimat Märkisch-Oderland beschrieb er mit den Worten: „Bei uns geht die Sonne auf. Wir sind der beste Landkreis - wir sind von der Kreisreform verschont“.