Ostbrandenburg (eb/gla). Die Staatskanzlei setzt eine neue Förderrichtlinie für Rückkehr-Initiativen in Kraft.

Die Landesregierung will im neuen Jahr wegen der anhaltenden Nachfrage deutlich mehr Projekte von Rückkehr-Initiativen in Brandenburg unterstützen als bisher. Deshalb steigt die Gesamtfördersumme pro Jahr von jetzt 200.000 auf 230.000 Euro. Zugleich sehen die ab 1. Januar 2019 geltenden überarbeiteten Fördergrundsätze eine Höchstförderung von 40.000 Euro pro Einzelprojekt vor. Wie Brandenburgs Staatssekretär Thomas Kralinski erläuterte, sollen damit mehr gute Ideen und Vorhaben unterstützt werden.  
„Die Rückkehr-Initiativen machen landauf landab einen sehr guten Job“, sagt Staatssekretär Kralinski. „Mit klugen Ideen, innovativen Projekten, persönlichen Kontakten und überzeugenden Beispielen arbeiten sie dafür, dass immer mehr Menschen wieder neue Bande in die alte Heimat knüpfen. Die Landesförderung wirkt dabei unterstützend und motivierend – und die Landesregierung stellt in den kommenden beiden Jahren fast eine halbe Million Euro bereit. Die Initiativen vor Ort sollen wissen: die Landesregierung steht mit Rat und Tat und auch finanzieller Hilfe an ihrer Seite. Die ersten zwei Jahre haben gezeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Deshalb haben wir die Förderung insgesamt erhöht und wollen, dass mehr Projekte davon profitieren.“
Der Staatssekretär dankt allen Rückkehr-Initiativen, die sich besonders während der Feiertage mit speziellen Festen und Rückkehrer-Tagen um potenzielle Alt-Neubürger des Landes bemühten. „Denn gerade in diesen Tagen sind viele einst Weggezogene daheim bei ihrer Familien“, so Kralinski. „Ob gestern in Calau, Finsterwalde, Guben, Fürstenwalde und Cottbus oder heute in Schwarzheide, Müncheberg und wiederum Fürstenwalde: Das Engagement lohnt sich für alle! Die hohe Zahl der rückkehrwilligen Brandenburger zeigt auch, dass es in unserem Land gute Perspektiven gibt.“