Eisenhüttenstadt (hn). Jugendstaatssekretär Thomas Drescher besuchte die Unterkunft für minderjährige unbegleitete Flüchtlinge im Evangelischen Jugend- und Fürsorgewerk (EJF) Eisenhüttenstadt.

Er wollte sich über die Wohnverhältnisse und damit im Zusammenhang stehende Probleme informieren. Nach einem Rundgang traf Drescher sich mit Bürgermeisterin Dagmar Püschel, LOS-Sozialdezernent Martin Isermeyer und Birgit Meißner, die das EJF vertrat, zu einer kurzen Beratung. Der Staatssekretär bescheinigte den Eisenhüttenstädtern, im Zusammenhang mit der Flüchtlingsinvasion 2016 Gigantisches geleistet zu haben. Nun, da alles in geordneten Bahnen verläuft, käme es darauf an, die Folgen aufzuarbeiten. Dazu gehören zum Beispiel die Aufteilung der weiter entstehenden Kosten, denn das Risiko liege jetzt allein bei den Trägern der Jugendbetreuung, die mit sinkenden Flüchtlingszahlen und leeren Betten auch weniger Zuwendungen bekommen.
In Beratungsrunden auf verschiedenen Verwaltungsebenen sollen die Themen weiter erörtert und Lösungen gefunden werden.