Seelow (daf). Die Staatssekretärin vom Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie des Landes Brandenburg, Almuth Hartwig-Tiedt war im Landkreis unterwegs.

Sie nutzte den Besuch, um Unternehmen in Märkisch-Oderland kennenzulernen und „mit den Akteuren vor Ort ins Gespräch zu kommen”, wie sie selbst sagte.
Vor den Betriebsbesuchen traf sich Almuth Hartwig-Tiedt mit Friedemann Hanke, dem 1. Beigeordneten des Landkreises Märkisch-Oderland, dem Geschäftsführer der Agentur für Arbeit Frankfurt (Oder), Jochem Freyer,  und mit Gabriele Schoel, der Geschäftsführerin des Jobcenters Märkisch-Oderland. In der Kreisverwaltung wurde der Arbeitsmarkt beleuchtet sowie auf Mobilitätsbeziehungen eingegangen. Dabei wollte die Staatssekretärin wissen, wie die Menschen von A nach B kämen. „Mobilität hat viele Facetten und die Verkehrsbindung ist eine davon”, weiß auch die Frau aus Potsdam.
„Menschen müssen bereit sein zu pendeln”, forderte Jochem Freyer mit Blick auf den Arbeitsmarkt in Ostbrandenburg und Berlin. Dass das schon jetzt oftmals der Fall ist, bestätigte Friedemann Hanke. Menschen im Landkreis Märkisch-Oderland profitieren von Berliner Arbeitgebern, was der 1. Beigeordnete durchaus befürworte.
Nach dem Besuch im Landratsamt machte sich die Staatssekretärin auf den Weg zur Arbeitsinitiative in Letschin, in die TGA Heinemann GmbH & Co. KG in Strausberg und zum Delikat Kaffeehaus & Feinkost von Petra Spieler in Neuenhagen. Während der Rundreise wurde Almuth Hartwig-Tiedt von den jeweiligen Bürgermeistern begleitet. In Letschin ist das Michael Böttcher, in Strausberg Bürgermeisterin Elke Stadeler und in Neuenhagen Jürgen Henze.