Eisenhüttenstadt (hn). Staatssekretärin Almuth Hartwig-Tiedt aus dem brandenburgischen Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie besuchte die Stahlstadt.

Im Rahmen der pflegepolitischen Tour wollte sie sich hier informieren. Begleitet wurde sie von LOS-Sozialdezernent Rolf Lindemann und Bürgermeisterin Dagmar Püschel.
Die Landesregierenden betrachten die Zukunft der Pflege als eine der größten sozialpolitischen Herausforderungen und wollen mit ihrer Pflegeoffensive dazu beitragen, die künftige Versorgung zu sichern. Die Politik des aktiven und gesunden Alterns soll fortgesetzt werden.
Besuche in der AWO-Tagespflege, im Pflegestützpunkt, im Städtischen Altenpflegeheim und bei einem Ambulanten Pflegedienst  brachten den Gäste neue Impressionen über Pflegeorganisation, Kooperationsbeziehungen und eigenverantwortliche Lebensorganisation in Seniorenwohngemeinschaften.
„Wir haben heute sehr viele gut ausgebildete und engagierte Menschen gefunden, die sich um das Thema Pflege kümmern”, resümierte Almuth Hartig-Tiedt. „Ich habe viel darüber erfahren, wie hier mit diesem Thema umgegangen wird.” Besonders beeindruckt hätte Hartwig-Tiedt die betreute Wohngruppe. So etwas habe sie vorher noch nicht kennen gelernt. Gut fand sie auch, dass Verantwortliche in Städten wie Eisenhüttenstadt sich eigenverantwortlich und ganz intensiv mit Fragen der Pflege befassen, obwohl das nicht zu ihren Aufgaben im System der Pflege gehört. Selten hätte die Staatssekretärin auch erlebt, dass Stadtverordnete ihre Tour begleiten, für sie ein Zeichen, dass Pflege in dieser Stadt in guten Händen ist.
Anfang 2017 wird es eine Auswertung der Tour geben. Danach sollen die Erkenntnisse in das Landespflegekonzept eingehen.