Ostbrandenburg (geh). Brandenburgs Justizminister Stefan Ludwig hat drei Assessoren zu Richtern auf Probe ernannt.

Die Übergabe der Ernennungsurkunden an Ricardo Petri, Florian Kreße und Marcus Getschmann fand in feierlicher Atmosphäre statt. Glückwünsche an die frisch Ernannten kamen auch von Sabine Schudoma, der neuen Präsidentin des Landessozialgerichts Berlin-Brandenburg. Die Verstärkungen des Personals kommen dem Sozialgericht Cottbus und dem Sozialgericht Frankfurt (Oder) zu Gute, teilte Falko Brandt, stellvertretender Pressesprecher im Ministerium der Justiz und für Europa und Verbraucherschutz (MDJEV) des Landes Brandenburg mit.
Justizminister Ludwig zeigte sich über die Ernennung der drei Richter hoch erfreut: „Ich bin sehr glücklich, dass es gelungen ist, die im Haushalt 2017 für die nach wie vor hoch belastete Sozialgerichtsbarkeit zusätzlich zur Verfügung gestellten Stellen für Nachwuchskräfte zeitnah zu besetzen”. Damit werde im Interesse der rechtsschutzsuchenden Bürgerinnen und Bürger ein weiterer wichtiger Beitrag zur Verkürzung der Verfahrenslaufzeiten an den Gerichten und zur Anpassung der nachwendebedingten unausgewogenen Altersstruktur geleistet, so der Minister.
Die Sozialgerichte in den Städten Cottbus, Frankfurt (Oder), Neuruppin und Potsdam entscheiden in erster Instanz bei Auseinandersetzungen zwischen Bürgerinnen und Bürgern und Trägern der Sozialversicherung sowie den Behörden der Sozialverwaltung.
Das mit Wirkung zum 1. Juli 2005 als gemeinsames Fachobergericht der Länder Berlin und Brandenburg eingerichtete Landessozialgericht Berlin-Brandenburg entscheidet als Berufungsgericht in den genannten Angelegenheiten.