Frankfurt/Oder (gla). Studierende der Europa-Universität Viadrina spendeten 700 Euro für die Kinderhilfe.

Das Geld wurde über die Aktion „viaPENS for children in need“ aufgebracht. Dabei sammelten 24 Studierende Spenden vor der Mensa der Europa-Universität. Wer gespendet hatte, erhielt zum Dank einen Touch-Element-Stift für Smartphones und Tablets.
Die Idee für das Projekt entstand in einem Kurs für Geschäftsenglisch am Sprachenzentrum der Viadrina. Dort übergab diese Woche Student Florian Kirmes im Namen des gesamten Teams die Spende an Anja Umprecht und Julia Schulz von der Frankfurter Beratungsstelle der Kinderhilfe. Der Verein entstand 1983 aus einer Elterninitiative. Wie viele der Gründungsmitglieder war auch Anja Umprecht persönlich betroffen. Eines ihrer Kinder erkrankte im Alter von drei Jahren an Krebs. „Wir sind ein Anlaufpunkt für Eltern mit einem schwerkranken Kind“, fasste Anja Umprecht den Auftrag ihres Vereins zusammen. Zum Angebot gehört unter anderem ein Geschwistertreff, ein Selbstbehauptungskurs in Zusammenarbeit mit der Bundespolizei, und Beratung beispielsweise zu Fragen der Pubertät und Sexualität bei betroffenen Heranwachsenden. Am vergangenen Wochenende veranstaltete Anja Umprecht einen Tag für die Mütter schwerkranker Kinder. Er beinhaltete eine Probestunde Pilates, Frühstück und ein kreatives Schreibangebot. Die Frankfurter Beratungsstelle betreut zurzeit ungefähr 15 Familien.
Birgit Wetzig-Zalkind, zuständig für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit bei der Kinderhilfe e.V., erzählte von mehreren Elterncafés, die der Verein an der Berliner Charité betreibt. Familien aus aller Welt reisen für lebensrettende Operationen, zum Beispiel Knochenmarktransplantationen, zu diesem Krankenhaus. Da sie oft ihr gesamtes Geld für die Behandlung benötigen, stellt ihnen die Kinderhilfe Elternwohnungen in der Nähe der Charité zur Verfügung.