Frankfurt/Oder (gla). Seit fünf Jahren bietet die Rheuma-Liga einen Kurs zur Sturzprävention an.

Bei der Gründung der Selbsthilfegruppe stellte die AOK das benötigte Material zur Verfügung. Die gesetzliche Krankenkasse bezahlt auch den Raum im Haus der Begegnung. „Hauptaugenmerk bei den einzelnen Frauen ist, dass sie sich ständig bewegen“, erklärt Kursleiterin Graziela Hornig. Um die Koordination aktiv zu halten, werden die Teilnehmerinnen ermutigt, drei Dinge auf einmal zu tun. „Wir arbeit auch mit Hanteln und Fußmanchetten“, erklärt Graziela Hornig. Außerdem versucht die Therapeutin, den von Rheuma Betroffenen die Angst vor Stürzen zu nehmen.
Neben der eigentlichen Sturzprävention organisieren die Kursteilnehmerinnen gelegentlich Ausflüge. Die Selbsthilfegruppe trifft sich jeden Donnerstag vormittag. Zu Graziela Hornigs Bedauern kann sie zurzeit keine neuen Teilnehmerinnen aufnehmen, da der verfügbare Raum im Haus der Begegnung mit fünfzehn Personen bereits ausgelastet ist.