Frankfurt/Oder (gla). Zirka einhundert Frühstücksbeutel für Schulkinder bereiten die Mitarbeiterinnen der Arbeitsloseninitiative täglich vor.

Diese Woche half die WohnBau-Vorstandsvorsitzende Dr. Michaela Schmitz-Schlär mit. Die WohnBau unterstützt das Projekt „Schülerfrühstück“ seit 2009. „Soziales Engagement wird bei der WohnBau Frankfurt groß geschrieben - vor allem, wenn es um die jüngsten Bürger unserer Stadt geht“, erklärt Dr. Schmitz-Schlär. Zusammen mit Evelyn Blaschke, Yvonne Scheibner, Monika Dachwitz und Ilona Keller von der Arbeitsloseninitiative packte sie Minihörnchen und Obst in die Frühstücksbeutel. „Wir danken der WohnBau Frankfurt für ihr langjähriges Engagement“, teilte Projektleiterin Evelyn Blaschke mit. „In Frankfurt (Oder) gibt es sehr viele Kinder - mehr als in den meisten anderen Kommunen in Deutschland - die in prekären Verhältnissen aufwachsen. In Sachen Kinderarmut nehmen wir nach wie vor einen traurigen Platz im Land Brandenburg ein. Auch für die Zukunft ist es wichtig, dass wir gezielt Projekte weiterführen können, gerade in sozialen Brennpunkten.“ Die Frankfurter Arbeitsloseninitiative rief das Projekt „Schülerfrühstück“ im November 2007 ins Leben. Täglich liefert sie die Frühstücksbeutel für dreißig Cent pro Stück an vier Frankfurter Schulen. Bei der Zusammenstellung achten die Mitarbeiterinnen auf ausgewogene Ernährung mit Vollkornbrot, magerem Aufstrich, Salat, Obst und Gemüse. Zweimal pro Woche wird ein Getränk mit wenig Zucker oder ein Milchgetränk hinzugefügt.