Eisenhüttenstadt (hn). Viele künftige Auszubildende kamen mit ihren Eltern im Rahmen der bereits das 5. Mal organisierten Woche der beruflichen Chancen zum Tag der Berufs- und Studienorientierung und der offenen Tür ins Oberstufenzentrum.

„Wir wollen damit erreichen, dass die jungen Menschen ihre beruflichen Chancen in der Region finden”, erklärte Christina Chvosta aus der Eisenhüttenstädter Stadtverwaltung. „Deshalb müssen wir sie darüber informieren, welche Möglichkeiten es hier für sie gibt.” 25 Betriebe aus Eisenhüttenstadt und der Region hatten ihre Teilnahme zugesagt.
Damit jeder, der in der Schule eher schlechte Leistungen erbrachte, seine zweite Chance nutzen kann, war auch der Internationale Bund (IB) aus der Fährstraße in Eisenhüttenstadt mit von der Partie. „Wir haben Angebote für betriebliche Lehrlinge zur Nachhilfe bei Lernschwierigkeiten und in der Prüfungsvorbereitung”, erklärte Mitarbeiter Wilfried Baensch. Zusätzlich gebe es auch Maßnahmen zur Berufsvorbereitung, in denen die Teilnehmer den Hauptschulabschluss erwerben können. Den gemeinsamen Wirtschaftsstandort Frankfurt (Oder) - Eisenhüttenstadt präsentierte Bärbel Jegorow, Projektmanage-rin Wirtschaftsförderung. Sie vermittelte allgemeine Informatio-nen über Maßnahmen zur Schaffung von Arbeitsplätzen und wies auf das Fachkräfteportal des Landes Brandenburg hin.   
„Für jeden Beruf brauche ich Ausgangsvoraussetzungen”, erklärte Christina Chvosta. „Diese sind das Maß der Dinge, die man zum Beispiel in einem Praktikum testen kann.” Auch jene, die ein Studium absolvieren wollen, sollen wissen, welche Arbeitsmöglichkeiten sie in der Region haben, auch dafür sei so eine Messe gut.