Eisenhüttenstadt (hn). Das Albert-Schweitzer-Gymnasium hatte zum Tag der offenen Tür eingeladen.

Schüler der vierten und sechsten Klassen aus Grundschulen in Eisenhüttenstadt und der Umgebung hatten Gelegenheit, sich über das Profil des Gymnasiums zu informieren und die modern ausgestatteten Unterrichtsräume in Augenschein zu nehmen.
„Heute stellen sich alle Fächer vor” so Schulleiter Roland Görlitz. Wichtig sei das Gespräch der Interessenten mit den Schülern des Gymnasiums, die als Scouts eingesetzt sind und aus eigener Erfahrung berichten können. Der Landkreis Oder-Spree stecke viel Geld in seine Schulen, alle Unterrichtsräume sind mit Computertechnik ausgestattet und untereinander vernetzt.
Gegenwärtig wird auch viel gebaut, so dass Lernende und Lehrende immer bessere Bedingungen bekommen. Der Schulhof bekommt grüne Inseln und Sträucher, die Räume für eine Wohlfühloase schaffen. Die Sportanlage bietet künftig Möglichkeiten für Bewegung. Während der Autoverkehr vom Schulhof verbannt wird, entstehen neue Stellflächen für Fahrräder. Das Lernen soll einfach Spaß machen, und in dem weitläufigen Gelände wird nicht zu merken sein, dass 600 Schüler es bevölkern. Die Schwerpunkte das Gymnasiums liegen bei Naturwissenschaften und Sprachen. Schüler der fünften und sechsten Klassen werden in beiden Bereichen unterwiesen, um die Entscheidung zu erleichtern, welche Richtung sie ab der siebenten Klasse einschlagen wollen.
Die Schule nimmt ab der fünften Klasse besonders begabte Schüler in einem besonderen Auswahlverfahren entsprechend der bisherigen Leistungen auf. Begabtenförderung gibt es auch in den oberen Klassen. So nimmt Pauline Eckert als Matheass demnächst wieder an der Landesmatheolympiade teil. Das Faszinierende an so einer Olympiade ist, dass keine konkreten Aufgaben stehen, sondern die Aufgabe aus einem Text selbst entwickelt werden und einer Lösung zugeführt werden muss, erklärte Pauline, die in die achte Klasse geht. Dazu sei logisches Denken erforderlich.
Während Pauline im Biolabor den Aufbau eines Ohres erklärte, beschäftigten sich Jannis Dallmann und Benedikt Schneider mit dem Mikroskopieren von Wasserpest.
Im Physikkabinett erklärte Lehrerein Sylvia Luedecke, wie Elektromagnetismus funktioniert und Martina Thierbach zeigte das Innenleben eine Computers.
Besucher äußerten sich lobend über die Informationen, und auch darüber, dass nicht wieder alle weiterführenden Schulen am gleichen Tag einluden, so dass alles ganz in Ruhe in Augenschein genommen werden konnte.