Frankfurt/Oder (gla). Über dreitausend Menschen besuchten den 36. Topfmarkt auf dem Landgut Gronenfelde. Als der Markt um 10 Uhr seine Tore öffnete, standen schon die ersten Gäste bereit, um an den Ständen der Gronenfelder Werkstätten, der Händler, Kunsthandwerker und Trödler zu stöbern. Wie immer erhielten Spargelsuppe, Bratwurst, Kuchen, Kaffee, Brause, Bier und Bowle regen Zuspruch. Nur wiederverwendbares oder kompostierbares Geschirr wurde benutzt. Während verschiedene Musiker das Publikum unterhielten, machten zwei Pantomimen mit einer aufgeblasenen Mondkugel die Runde, eine Neuheit des diesjährigen Topfmarkts, ebenso wie das begleitete Singen in der Scheune. Die Gronenfelder Werkstätten der Wichern Diakonie beschäftigen Menschen mit geistiger Behinderung oder psychischen Krankheiten, die auf dem kommerziellen Arbeitsmarkt aufgrund dieser Einschränkungen keine Chance hätten.