Ostbrandenburg (hn). Mit vielen neuen Ideen und Anregungen kehrten Ellen Rußig, Geschäftsführerin des Seenland Oder-Spree e.V. und ihr Team von der Internationalen Tourismusbörse (ITB) zurück.

Während des traditionellen Empfangs am Messestand sagte Dr. Eckhard Fehse, seit seiner Gründung vor 20 Jahren Vorsitzender des Tourismusverbandes Seenland Oder-Spree: „Wir blicken auf ein erfolgreiches Jahr 2017 zurück und sind nach wie vor das erfolgreichste Reisegebiet in Brandenburg”. Das solle auch so bleiben. Deshalb werden alle gebraucht, um gemeinsam an einem Strang zu ziehen, am gleichen Ende und in die gleiche Richtung. 750 Jahre Neuzelle, die Natur, die Kooperation mit den polnischen Nachbarn und die Weiterentwicklung in Sachen Digitalisierung seien nur ein paar Schwerpunkte der künftigen Arbeit. Digitale Infosäulen in Form eines überdimensionalen Smartphones werden die Besucher der Region künftig rund um die Uhr mit Informationen versorgen. Versuche dazu in Bad Saarow und Neuhardenberg zeigten sich erfolgreich, sodass 200 weitere Informationsstationen installiert werden können.
Druckfrisch stellte Fehse das erste diesjährige Gästemagazin für die Tourismusregion vor. Es soll künftig drei Mal im Jahr erscheinen und sowohl Reisende als auch Einheimische über besuchenswerte Highlights informieren. „Was machen Sie eigentlich am kommenden Wochenende?”, wird in der Einführung gefragt, bevor viele Tipps zum Erkunden dieses Landstrichs präsentiert werden.
„Bereits während der Fachbesuchertage haben wir viele Kontakte knüpfen können”, so Fehse. Er war sehr zufrieden damit, wie die Angebote angenommen werden. Ellen Rußig hatte zudem erfolgreiche Gespräche mit Hotelinvestoren, Reiseveranstaltern und einer Internetagentur. Im vorigen Jahr gab es 2,2 Millionen Übernachtungen in der Region.