Märkisch-Oderland (geh). Die STIC Wirtschaftsfördergesellschaft Märkisch-Oderland hatte zu ihrem traditionellen Wirtschaftsempfang in den Konferenzsaal des STIC in Strausberg geladen.

Unter den etwa 60 geladenen Gästen waren Vertreter des Kreistages, Bürgermeister, der Industrie- und Handelskammer und der Handwerkskammer, der Sparkasse, der Arbeitsagentur und des Jobcenters, Vertreter der Zukunftsagentur sowie Unternehmen aus dem STIC. Zunächst zog STIC Geschäftsführer Andreas Jonas Bilanz für das Jahr 2016. Diese kann sich sehen lassen. „2016 war ein gutes Jahr für das STIC”, so Andreas Jonas. Das STIC-Projekt „Green Companies“ gewann 2016 den bundesweiten „Start Green Award“ für die vorbildliche Arbeit der Gründungsbetreuung im ländlichen Raum. „2017 planen wir in Letschin im Oderbruch das Gründerzentrum in der alten Schule um zehn Büros zu erweitern. Dieses gibt uns noch mehr Möglichkeiten, Gründungen zu unterstützen“, kündigte Andreas Jonas an.
Im Anschluss gab Rainer Schinkel, Beigeordneter und Leiter des Wirtschaftsamtes einen Überblick zur Entwicklung der Wirtschafts- und Arbeitsmarktkennzahlen des Landkreises sowie über die geplanten Ausgaben und Investitionen im Kreishaushalt. Auch hier setzte sich der positive Trend der letzten Jahre fort. „Der berlinnahe Raum hat inzwischen nahezu Vollbeschäftigung erreicht”, so Rainer Schinkel.
„Der ländliche Raum braucht aber ebenso Wachstumsperspektiven und eine funktionierende Infrastruktur. Die Arbeitslosenzahlen sind in Seelow und Bad Freienwalde zurückgegangen, liegen aber deutlich höher als im berlinnahen Raum”, resümierte der Beigeordnete. „Hier bleibt auch das Land gefordert. Die Konzentration auf Wachstumskerne ist nicht ausreichend.“