Ostbrandenburg (geh). Angehörige des Gemeinsamen Zentrum der deutsch-polnischen Polizei- und Zollzusammenarbeit und deren Familien verbrachten das Pfingstwochenende miteinander.

Dieses Treffen mit den verschiedensten gemeinsamen Aktivitiäten sollte nicht nur Spaß machen, sondern hate auch einen ernsten Hintergrund. Deutsche und polnische Teilnehmer sollten und wollten sich und die Gepflogenheiten im Nachbarland kennenlernen. Unterstützung kam aus dem Klein-Projekte-Fonds der Euroregion Pro Europa Viadrina. Im polnischen Lubrza trafen sich insgesamt 40 Leute von Bundespolizei, Polizei des Landes Brandenburg, des Landes Mecklenburg-Vorpommern und des Freistaates Sachsen sowie der Generalzolldirektion von deutscher Seite und Grenzschützer, Polizisten und Zollbeamte aus Polen,  um zwei Tage gemeinsam zu verbringen. Bereits am ersten Tag wurde es spannend für die Gruppe. Gemeinsam wollten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine zirka 14 Kilometer lange Kanustrecke meistern. Und am Abend lautete die Aufgabe, mit Hilfe eines Gruppenspiels die Kommunikation auf den jeweils anderen anzupassen.
Am zweiten Tag stand dann die Besichtigung der „Festungsfront Oder-Warthe-Bogen“ in Pniewo auf dem Programm. Hier wurde miteinander ein Teil der gemeinsamen Geschichte im Grenzgebiet erschlossen. Immer wieder eingeschobene kurze Diskussionen über vorherrschende Stereotypen zwischen Deutschen und Polen rundeten die beiden Tage ab, resümiert Thomas Rünzler von der Bundespolizeidirektion Berlin.
Alle Anwesenden waren sich zum Abschluss sicher, dass die Veranstaltung weiter dazu beitrug, den jeweils anderen besser zu verstehen. Teilweise half das Treffen sogar dabei, bestehende Ansichten und Meinungen zu korrigieren.