Frankfurt/Oder (gla). Das Friedensnetz hatte zum Ostermarsch aufgerufen. „Nur ein paar wenige, deren gottloses Glück vom Unglück anderer abhängt, wünschen den Krieg“, sagte Organisator Reinhard Schülzke in seiner Rede am Carthausplatz, dem neuen Treffpunkt der Veranstaltung. Von dort aus zogen 141 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus der Region los, um für Frieden und Gerechtigkeit zu demonstrieren. Im Vorjahr waren es trotz trockeneren Wetters nur zirka achtzig Leute. Der Menschenzug führte über den Anger, durch die Gartenstraße und Magistrale zum Marx-Denkmal, zur Friedenskirche, Stadtbrücke und Friedensglocke. In den Redebeiträgen wurden besonders die deutschen Waffenexporte kritisiert. Mitglieder des Friedensnetzes nutzten die Gelegenheit, um den zukünftigen Oberbürgermeister René Wilke aufzufordern, der internationalen Initiative gegen Atomwaffen Mayors for Peace (Bürgermeister für den Frieden) beizutreten. René Wilke sagte zu.