Frankfurt/Oder (daf). Die U-17 Jugendnationalmannschaft besuchte das Training des Eisenbahner Sportvereins 1948 Frankfurt (Oder).

Gemeinsam mit der Behinderten-Boxsportgruppe des ESV erfolgte das Training. Nach einem kurzen Willkommensgruß ging es körperlich auch gleich zur Sache. Zunächst wärmten sich die Boxer auf und dehnten ihre Muskeln. Danach wurde die Bauchmuskulatur stark in Anspruch genommen. Bei einhändigen Liegestützen zeigte Trainer Karl-Heinz Fritzschner, dass er selbst mit 72 Jahren noch sehr gut in Schuss ist. Im Anschluss ging es an die Partnerarbeit, bei der auch Sparring absolviert wurde. ESV-Mitglied Christian Conrad erhielt sogar die Möglichkeit, einige Runden mit John Bielenberg der U-17 zu sparren. Technisch auf noch höherem Stand ging es dann zwischen John und Mustafa Wehbe zu. Beide sind erste Anwärter für die Europameisterschaft in Anapa in Russland im Oktober dieses Jahres.
Stefan Köber vom Stadtsportbund, dem Initiator der Veranstaltung war es wichtig, „Schnitt- und Berührungspunkte zum Spitzensport zu schaffen”. In der Kamiethalle, in der früher auch Boxgrößen wie der Sportler des Jahres 1997 in Brandenburg, Axel Schulz, Weltmeister Henry Maske und Olympiasieger Torsten May unter der Regie von Manfed Wolke trainiert haben, zeigte nun die junge Generation ihr Können.
Neben der U-17 ist auch die U-19 Jugendnationalmannschaft zu Gast in Frankfurt (Oder). Gegenwärtig bereitet sie sich auf den Brandenburg-Cup vor, der vom 3. bis 7. Juli 2018 in der Frankfurter Brandenburghalle ausgetragen wird.
Der Eisenbahner Sportverein Frankfurt (Oder) bietet neben Boxen auch Schwimmen und Wandern an. Präsidentin Petra Schult wies darafhin, dass sich der Verein im bereits 70. Jubiläumsjahr befindet.