Frankfurt/Oder (geh). Mit viel Tamtam ging am vorigen Wochenende das HanseStadtFest „Bunter Hering” über die Bühne.

So voll war die Halle im Erdgeschoss des Frankfurter Rathauses wohl schon lange nicht mehr. Am Freitagabend drängelten sich hier zig Menschen, die vor dem starken Regen flüchteten. Auch die Verantwortlichen wurden vom schlechten Wetter überrascht.
Trotzdem konnte das Konzert von Geier Sturzflug mit nur 15 Minuten Verspätung auf der Stadtwerke-Bühne neben der Bibliothek beginnen. Die beiden Künstler blickten auf jubelnde Massen, die sich auf dem Rathausvorplatz und auf den wenigen freien Flächen an den Sieben Raben und der Bischofstraße versammelt hatten. Auch das traditionelle Höhenfeuerwerk, das über der Oder blitzte, blinkte und knallte, konnte stattfinden. Der Wettergott hatte um Mitternacht ein Einsehen.
Auch am Samstag und Sonntag war Party angesagt. Mary Roos, Olaf Berger, Slade, East 17 und nicht zuletzt das Brandenburgische Staatsorchester wurden von den Besucherinnen und Besuchern gefeiert. Das Organisationsteam war nicht so entspannt. Wegen der Kontrollen an der polnischen Grenze gab es auf der Autobahn einen Rückstau fast bis Fürstenwalde. Dennoch schafften es die Stars einigermaßen pünktlich zum Fest.
Das HanseStadtFest fand zum 13. Mal statt und lockte über 100.000 Menschen aus der Oderstadt und von weiter her an. Stefan Voss, Geschäftsführer der Messe und Veranstaltungs GmbH resümiert: „Das Programm zum HanseStadtFest hat überzeugt. Das zeigen die Besucherzahlen und die Resonanz unserer Kooperationspartner, Förderer und Sponsoren. Wir sind stolz darauf, dass sich das Fest zu einem festen Höhepunkt im regionalen Veranstaltungskalender entwickelt hat und von hohem Unterhaltungswert für die ganze Famile ist.”