Ostbrandenburg (geh). Die Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg (UVB) und das bbw Bildungszentrum Ostbrandenburg gaben einen Neujahrsempfang im Haus der Wirtschaft Frankfurt (Oder).

Das bunt gemischte Publikum aus    Wirtschaft, Politik und Bildung begrüßte das neue Jahr in entspannter Atmosphäre. Hinter ihnen liege ein anstrengendes Jahr 2018, sagte bbw-Geschäftsführer Jürgen Weiß. Unter anderem habe der lange Weg zur Aufstellung der Bundesregierung Wachstum verhindert. Erst im vierten Quartal des vergangenen Jahres gab es eine Stabilisierung. Hochmotivierte Mitarbeiter halfen über die schwierige Zeit hinweg, wofür Weiß in seiner Rede herzlich dankte. Für 2019 rechnet der bbw-Geschäftsführer mit starkem Aufwind für die Region.
Erstmals werde sich der Bildungsträger der Teilqualifizierung widmen. Mit einem Qualifizierungsangebot oder der Gründung einer Transfergesellschaft soll den Astronergy-Mitarbeitern nach ihrer Kündigung geholfen werden.
Dieses Thema griff auch Eberhard Tomsche, Geschäftsführer der UVB-Geschäftsstelle Frankfurt (Oder) auf. Manche Entscheidungen von Präsidenten oder der EU-Kommission würden Schatten werfen. Gleiches gelte für die  Verzögerung bei der Digitalisierung, die auch durch „Bürokratie, die ihresgleichen sucht” entstanden sei. Weiterhin müsse der Schulunterricht besser und digitaler werden. Tomsche hoffe nun darauf, dass das Wahljahr für die Politik Anlass ist, „etwas zu verkünden und vielleicht auch umzusetzen”.
Dennoch schaut der UVB-Geschäftsführer zuversichtlich auf die kommenden Jahre. Die vielen Ansiedlungen entlang der Autobahn seien ein guter Anfang, auf den sich aufbauen ließe - auch mit Blick auf den entstehenden Flughafen. Denn Tomsche ist sich sicher: „Wir werden irgendwann diesen BER bekommen”.