Ostbrandenburg (geh). 129.464 Unterschriften aus der Volksinitiative „Bürgernähe erhalten. Kreisreform stoppen.“ haben Vertreter des Vereins „Bürgernahes Brandenburg” an Landtagspräsidentin Britta Stark übergeben. Innerhalb von rund drei Monaten wurden damit mehr als sechsmal so viele Unterschriften gesammelt wie benötigt. Frankfurts Oberbürgermeister Dr. Martin Wilke dazu: „Ich erwarte, dass die Landesregierung nicht abwartet, bis ein Volksbegehren und ein Volksentscheid ihre Reformpläne endgültig stoppen, sondern dass sie jetzt Ideen für die Entwicklung unseres Landes vorlegt. Anspruch muss es sein, in allen Teilen des Landes bestmögliche Entwicklungschancen zu ermöglichen. Dies geht nur mit starken Ankern in der Fläche und einem klugen Plan für wirtschaftliche und infrastrukturelle Entwicklung, nicht mit Demagogie und der Aufgabe ganzer Landstriche“. Dr. Dietlind Tiemann und Holger Kelch, Stadtoberhäupter von Brandenburg und Cottbus stimmen ihm zu.