Kummro (hn). Seit Jahren ist es für viele eine beliebte Tradition, den Baum zum Fest selbst im Wald zu schlagen. Damit dies offiziell geschehen kann, luden die Verantwortlichen der Stiftung Stift Neuzelle auch in diesem Jahr dazu in den Wald ein. „Dies ist unser erster eigener Weihnachtsbaumverkauf”, berichtete Boris Schnittker, Leiter des in diesem Jahr gegründeten Forstbetriebes der Stiftung Stift Neuzelle. Mit Axt und Säge ausgestattet, gingen die Hobbyforstleute den, mal einzeln, mal in Gruppen stehenden Gewächsen zuleibe, schnitten das begehrte Stück kurz über dem Boden und manchmal auch an höher liegender Stelle ab, um es dann später in ein Netz binden zu lassen. Familienweise wie die Kurths aus Fünfeichen waren sie zumeist gekommen, die frische Waldluft genießend, den Glühwein und die Erbsensuppe mit Bockwurst. Klein Lennox (Foto), gerade mal drei Jahre jung, machte es sichtlich Spaß, den ausgesuchten Baum mit seiner Säge zu bearbeiten, bis Papa ihm zu Hilfe kam.