Frankfurt/Oder (gla). Voriges Wochenende wurde in der Magistrale ein Bergfest gefeiert.

Zu dem Fest hatten ansässige Händler und die Frankfurter Wohnungswirtschaft WoWi eingeladen. Anlass war, dass laut Planung die Hälfte der Bauarbeiten an der Straßen- und Bushaltestelle abgeschlossen sein sollte. Wie vorige Woche aber bekannt wurde, verzögern Lieferengpässe beim Baumaterial die Arbeiten. WoWi-Chef Jan Eckardt rechnet dennoch mit pünktlicher Fertigstellung. „Die Hälfte der Bauzeit ist vorbei. Wir sind optimistisch, dass sie auch eingehalten wird“, sagte er bei der Eröffnung des Bergfests.
Oberbürgermeister René Wilke dankte der WoWi für die Veranstaltungsreihe „Magistrale bewegt“. Damit bemüht sich der Vermieter, Frankfurts wichtigste Einkaufsstraße trotz der Langzeitbaustelle zu beleben. Das zweitägige Bergfest mit verkaufsoffenem Sonntag, Musik, Marktständen, Spiel- und Bastelangeboten bildete einen Teil dieser Kampagne. „Hier gibt es ganz fantastische Angebote“, sagte Wilke und bat darum, die lokale Wirtschaft zu unterstützen, statt nur im Internet einzukaufen. Zur gleichen Zeit fand auf dem Brunnenplatz der Töpfermarkt statt.
Die Prokuristin der WoWi Christa Moritz bedankte sich bei der Industrie- und Handelskammer für die Förderung der Veranstaltung im Rahmen der City Offensive, und den Händlern für ihre Unterstützung. Bis auf den Oderturm beteiligten sich fast alle Firmen mit Sitz in der Magistrale am verkaufsoffenen Sonntag. Unweit des Bergfests lud die WoWi zur Besichtigung einer Musterwohnung im Quartier Rosengasse, Rosa-Luxemburg- und Wollenweberstraße ein, dessen erster Bauabschnitt ab August bezugsfertig ist.
Wegen der Bauarbeiten ist die Magistrale seit Wochen für Straßenbahn und Auto gesperrt. Ziel des Projekts, für das ursprünglich fünf Monate Bauzeit und zirka zwei Millionen Euro Kosten vorgesehen waren, ist die Einrichtung einer barrierefreien Bus- und Straßenbahnhaltestelle.
Die nächste Veranstaltung der Reihe „Magistrale bewegt“ findet am Samstag, dem 22. Juni um 10 Uhr statt. Dann wird die Wanderausstellung „Was heißt schon alt?“ des Bundesfamilienministeriums in der Karl-Marx-Straße 19 mit einem Empfang eröffnet. Die umliegenden Geschäfte nutzen die Gelegenheit und laden gleichzeitig zu einem kleinen Sommerfest. „Wir freuen uns sehr, diese hochkarätige Wanderausstellung in Frankfurt (Oder) zeigen zu können. Die Wartezeit beträgt aktuell mehr als ein Jahr“, sagt Christa Moritz. Die Bilder sind montags bis freitags von 10 bis 12 und 15 bis 17 Uhr in den Räumlichkeiten der Karl-Marx-Straße 19 bis 10. Juli 2019 zu sehen.