Frankfurt/Oder (gla). An der Europa-Universität Viadrina hat das Wintersemester begonnen.

6.254 Studentinnen und Studenten sind dafür eingeschrieben. Dazu gehören 1.416 Neueinschreibungen, von denen 30 Prozent aus dem Ausland kommen, teilte Viadrina-Präsident Professor Dr. Alexander Wöll bei einer Pressekonferenz mit. Insgesamt liegt der Anteil ausländischer Studentinnen und Studenten an der Europa-Universität bei einem Viertel. Damit übertrifft Frankfurt (Oder) deutlich den Bundesdurchschnitt von zehn Prozent und den Brandenburgischen Landesdurchschnitt von 14 Prozent.
Nach wie vor kommen die meisten internationalen Studierenden aus Polen. Die zweitgrößte Gruppe ist dieses Mal aus der Ukraine, gefolgt von der Türkei auf Platz drei. „Wir wollen uns auch weiterhin auf Mittel- und Osteuropa fokusieren“, sagte Professor für Europa-Studien Dr. Timm Beichelt.
Ungefähr 70 Prozent der Viadrina-Studentinnen und -Studenten absolvieren Auslandssemester in einer der vielen Partneruniversitäten. Der Bundesdurchschnitt liegt nur bei 30 Prozent. Damit wird die Europa-Universität weiterhin ihrem Anspruch auf Interdisziplinarität und Internationalität gerecht, sagte Professor Dr. Alexander Wöll.