Frankfurt (Oder), Fürstenwalde (eb/gla). Am Dienstag entdeckte eine Bundespolizeistreife einen 14-jährigen Jungen mit 114 Kilogramm Pyrotechnik und einer Sackkarre.

Gegen 9.45 Uhr kontrollierten die Beamten ein Taxi im Frankfurter Stadtgebiet. Dabei fanden sie im Kofferraum neun Kisten mit pyrotechnischen Erzeugnissen. Nach eigenen Angaben hatte der Berliner die 8.600 Knallkörper auf dem Markt in Slubice gekauft. Nun wollte er mit dem Taxi, den Böllern und seiner Sackkarre zum Bahnhof  Rosengarten, um von dort mit dem Zug nach Berlin zu fahren. Die Bundespolizei leitete ein Strafverfahren wegen Einfuhrschmuggel ein, nahm den Jugendlichen vorläufig fest und stellte die Pyrotechnik sicher. Am selben Tag fanden Beamte bei drei weiteren jungen Männern verbotene Pyrotechnik. Im ersten Fall informierte ein Frankfurter Taxifahrer gegen 11 Uhr die Bundespolizei über zwei Männer mit viel Gepäck, die er an einem Haltepunkt in der Nähe von Frankfurt abgesetzt hatte. Eine Streife kontrollierte die zwei Berliner im Regionalexpress nach Berlin auf dem Fürstenwalder Bahnhof. Im Reisegepäck entdeckten die Bundespolizisten 63 Kilogramm verbotene Pyrotechnik. Gegen 15.30 Uhr kontrollierte eine Bundespolizeistreife auf der Autobahn 12 bei Fürstenwalde einen Autofahrer. Im Kofferraum transportierte der 19-jährige Berliner zehn Pakete Feuerwerk mit einem Gesamtgewicht von 130 Kilogramm.