Frankfurt/Oder (kel). Hotelähnlicher Komfort und modernste Methoden zur Schmerzlinderung werden im Rhön-Klinikum Markendorf angeboten.

Die neuen Räume dafür wurden jetzt übergeben. Sie sind auf zwei Etagen des neuen Hauses 7 zu finden. „Das Ergebnis der Planung und Ausführung überzeugt“, lobte Martin Siebert, Vorstandsvorsitzender der Rhön AG.  Das Besondere an den Therapiemaßnahmen in Frankfurt ist:  „In unserer Klinik wird interdisziplinär zusammengearbeitet“, sagte Dr. Martin Linß, leitender Arzt der schmerzmedizinischen Klinik. Zum Team gehören neben Fachärzten auch Therapeuten und Psychologen. In der Klinik wird nur tagsüber gearbeitet. „Wir wollen unsere Patienten nicht aus dem Alltag reißen“, begründete Linß die Entscheidung.
Mit dem Bau wurde vor elf Monaten begonnen. „Den Termin 30. September hielten die beteiligten Firmen trotz zweimonatigem Bauverzug ein“, sagte Mirko Papenfuß, Geschäftsführer des Klinikums. Das neue Haus kostete rund drei Millionen Euro.
Die Komfortzimmer wurden mit bequemen Liegeflächen, großzügigen Schreibtischen, Relaxsessel, Flachbildfernseher, Internet-Zugang, Safes und Kühlschränken ausgestattet. In den Badezimmern wurden die Duschen ebenerdig und hinter Glastüren eingebaut. Auf den Gängen hängen Bilder des Frankfurter Künstlers Michael Voll.
Oberbürgermeister Dr. Martin Wilke freute sich über die Fertigstellung. Weitere Bauvorhaben der Klinik sind in Planung und im Bau. „Sie haben einen guten Standort gewählt“, äußerte Wilke gegenüber Siebert. In Frankfurt hätten schon früher viele berühmte Medizinerinnen und Mediziner gewirkt. Außerdem wäre durch die Nähe zu Polen eine grenzüberschreitende Arbeit möglich.