Neutrebbin (eb/gla). Die Oderbruch-Oberschule hatte zum Tag der offenen Tür eingeladen.
 

Am Anfang erhielten die zahlreichen Besucher und Gäste Informationen über Angebote der Schule. Diese betrafen den Unterricht, außerschulische Aktivitäten sowie schulische Höhepunkte, die vielen Partner und den schulischen Alltag.
Anschließend gab es einen Rückblick auf die Ergebnisse der intensiven Arbeit in der letzten Zeit: Die Einrichtung der 7. Klasse mit hohem Elternengagement, die Verbesserung des schulischen Miteinanders, zum Beispiel durch einen kulturellen Aktionstag, Gesprächsrunden sowie durch Projekte, zum Beispiel die Beteiligung am Theater- und Musicalprojekt des Pelle Camps, das generationsübergreifende Projekt über Inisek, den Chat der Welten, die Woche des  Energiemobils der EWE, die gute Kooperation mit der örtlichen Grundschule, zum Beispiel am Vorlesetag, dem Schnuppertag sowie während des Adventsmarkts, den Besuch des Staatssekretärs des Ministerium für Bildung, Jugend und Sport. Weiterhin sei auch die sehr gute Zusammenarbeit mit unserer Partnerschule in Bogdaniec erwähnt. Eine gemeinsame deutsch-polnische Mannschaft nahm erfolgreich am LEGO-Wettbewerb im Dezember 2017 teil.
Besonders wichtig ist der Oderbruch-Oberschule die kontinuierliche gute Umsetzung der Maßnahmen der Berufsorientierung. Da sich viele Elternhäuser stark mit der Region identifizieren und zahlreiche Akteure im landwirtschaftlichen, handwerklichen  oder sozialen Bereich sich für die Nachwuchsförderung interessieren, wurden mit dem Schulträger, dem Amt Barnim-Oderbruch, erste Schritte unternommen, um  die Zusammenarbeit mit regionalen Unternehmen und Institutionen durch das Projekt „Ausbildungsinitiative“ zu verstärken. Die guten Ergebnisse der Absolventinnen und Absolventen sollen fortgesetzt werden. Im letzten Schuljahr waren die Schulabgängerinnen und Schulabgänger zu zirka neunzig Prozent erfolgreich, entweder durch einen Ausbildungsvertrag oder die Fortsetzung ihrer schulischen Ausbildung am Oberstufenzentrum. 
Nach der Informationsrunde präsentierten Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 7, 8 und 10 kurze Theaterszenen in deutscher Sprache, ein Gedicht auf Französisch sowie einen Sketch auf Englisch. Im Anschluss daran konnten sich die Besucher und Gäste über die Lerninhalte und -methoden informieren, verschiedenste Produkte handlungsorientierten Unterrichts anschauen, Experimente und Fotos schulischer Höhepunkte genießen sowie liebevoll zubereiteten Kaffee und Kuchen probieren.
Natürlich war die Genehmigung zur Zusammenfassung von Grund- und Oberschule Neutrebbin ab dem Schuljahr 2018/19 ein häufig angesprochenes Thema in den vielen Begegnungen. Dabei herrschte aus Sicht  der Schule eine lebendige Atmosphäre des konstruktiven Austausches vor. Gemeinsames Ziel ist das Wohl aller Schülerinnen und Schüler des zukünftigen Schulzentrums. Dies lässt sich umso besser erreichen, wenn die Klassen nicht zu voll sind. Die rechtlichen Vorgaben ermöglichen dies. In der 7. Jahrgangsstufe werden zweimal zwölf Anmeldungen gebraucht. „Nach unserer Auffassung ist dies mit Blick auf das gemeinsame Ziel und die gemeinsamen Werte von Wille zur Kooperation sowie Solidarität realistisch“, teilt Doreen Kind im Namen des Teams der Oderbruch-Oberschule Neutrebbin mit. „Jetzt kommt es auf Sie, liebe Kinder, Schülerinnen, Schüler und Eltern der 6. Klassen an, das gemeinsame Ziel umzusetzen. Setzen wir uns alle dafür ein, dass in unserer Region auch kleinere Schulstandorte erhalten bleiben, so dass alle Schülerinnen und Schüler gute Rahmenbedingungen für ein aktives und erfülltes Leben haben.“