Frankfurt/Oder (gla). Am vergangenen Wochenende fand die vierte OderlandBau-Messe statt.

Vor fünf Jahren organisierte die Firma Messe Consult Dankert erstmals die OderlandBau in Frankfurt (Oder). Die diesjährige Messe war die Vierte. „Eine fiel aus mangels Ausstellerinteresse“, erklärte der Veranstalter Achim Dankert in seiner Eröffnungsrede. Er dankte Oberbürgermeister René Wilke und dem Wirtschaftsreferenten der Stadt Mario Quast für ihre Unterstützung.
Die Baufirmen hatten ihre Stände in der Messehalle 4 am westlichen Stadtrand aufgestellt. „Es dauert etwas, bis wir genug Firmen hierherbringen, um weitere Hallen zu füllen“, findet Achim Dankert. Haupgrund dafür sei die allgemeine Auslastung regionaler Bauhandwerksbetriebe. „Viele würden sich sogar selbst schaden, wenn sie hier noch mehr Aufträge annehmen würden.“
Im Anschluss an sein Grußwort bat Achim Dankert den Frankfurter Oberbürgermeister René Wilke, die Messe zu eröffnen. „Ich freue mich besonders auf den Rundgang“, sagte Wilke. „Sie sind in einer Zeit hierhergekommen mit der Messe, wo in Frankfurt relativ wenig gebaut und dafür viel abgerissen wurde.“ Das werde sich in den nächsten Jahren ändern, versprach der Oberbürgermeister. „Sie haben daran geglaubt. Jetzt sind wir in einer Phase, wo die Bevölkerung wächst und sich das Gesicht der Stadt wandelt.“ René Wilke wies auf diverse Bauvorhaben hin, die bevorstehen, zum Bespiel am alten Kino, in der Slubicer Straße und der Magistrale. „Wir brauchen die Lust aufs Bauen.“
Dass René Wilke vergaß, die Messe offiziell für eröffnet zu erklären, sah ihm Achim Dankert gern nach. Beim anschließenden Rundgang zeigte sich schnell, wie gefragt gute Handwerker in Frankfurt (Oder) und im Umland sind. Manche Aussteller hatten alle Hände voll zu tun, sich um die vielen Interessierten zu kümmern, die vor den Ständen Schlange standen.