Ostbrandenburg (eb/geh). Anlässlich des Volkstrauertages sind am Sonntag, dem 18. November 2018 in Eisenhüttenstadt und Storkow (Mark) Gedenkveranstaltungen geplant.

Die zentrale Gedenkveranstaltung der Stadt Eisenhüttenstadt findet in diesem Jahr am Sonntag, dem 18. November 2018 um 10 Uhr am Denkmal für die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft der Stadt Fürstenberg (Oder) am Friedensplatz im Ortsteil Fürstenberg statt. Mit dem Niederlegen von Blumen, Gebinden und Kränzen am Denkmal werden Vertreter und Vertreterinnen des Landkreises Oder-Spree, der Stadt Eisenhüttenstadt, Bürgerinnen und Bürger aus Eisenhüttenstadt und Fürstenberg (Oder) sowie Angehörige von Parteien und Verbänden ihre Verbundenheit mit allen Opfern von Krieg und Gewalt zum Ausdruck bringen.
In Storkow (Mark) wird am Volkstrauertag unter Mitwirkung und Gestaltung durch die Evangelische Kirche Storkow (Mark), der Kurmark-Kaserne und der Stadt Storkow (Mark) in diesem Jahr wieder im gemeinschaftlichen Rahmen den Opfern der Kriege, Attentate und Gewaltherrschaft am Volkstrauertag gedacht. Alle Vereine, Verbände, Bürgerinnen und Bürger, sowie Gäste der Stadt sind aus diesem Anlass am Sonntag, dem 18. November 2018 eingeladen, durch die Teilnahme an der Gedenkstunde ihre Verbundenheit zum Ausdruck zu bringen. „Gleichzeitig soll dieser Tag Mahnung sein, immer und überall für eine friedliche und gerechte Welt zu kämpfen”, so Franziska Münn aus dem Bereich Öffentlichkeitsarbeit in der Stadtverwaltung.
Beginn ist um 13 Uhr auf dem Städtischen Friedhof. Nach dem Spiel des Posaunenchors sprechen Pfarrerin Judith Kierschke und Major Steffen Holz. Den Ansprachen folgt das Totengedenken.
Ab zirka 13.30 Uhr findet auf dem Sowjetischen Soldatenfriedhof die Kranzniederlegung im Beisein vom Vorsitzenden der Stadtverordnetenversammlung, Heinz Bredahl statt. Am Gedenkstein auf dem Gelände der Kurmark-Kaserne wird um 14 Uhr ebenfalls ein Kranz niedergelegt. Im Anschluss können die Bürgerinnen und Bürger im Familienbetreuungszentrum der Bundeswehr die Gedenkveranstaltung mit Kaffee und Kuchen ausklingen lassen.
Franziska Münn: „Eine Woche später gedenken wir dann ganz still und die meisten bewusst für sich oder im engsten Kreis am Totensonntag unseren Lieben, die nicht mehr unter uns sind”.