Berlin (eb/gla). Bei der Grünen Woche zog es täglich 40.000 bis 50.000 Besucherinnen und Besucher in die Brandenburghalle.

Brandenburgs Agrar- und Umweltminister Jörg Vogelsänger zog eine Bilanz des Messeauftritts: „Brandenburg hat im Januar in Berlin seinen ersten starken Auftritt im Jahr. Trotz der großen Konkurrenz ist es uns wieder gut gelungen, auf die Leistungsfähigkeit und die Qualität unserer Agrar- und Ernährungswirtschaft hinzuweisen“, teilte Vogelsänger mit, „die Stimmung unter den brandenburgischen Ausstellern ist gut. Die Umsätze entsprechen in den allermeisten Fällen den Erwartungen, wobei es gerade bei einer Grünen Woche nicht in erster Linie um Messe-Umsätze geht, sondern um den direkten Kontakt, um den Vergleich mit den Angeboten der Wettbewerber, um Information und Erfahrungsaustausch. Regionalität wird auch vom Handel immer stärker nachgefragt.“
Seit 1994 ist die Messehalle 21A der Stammplatz des Landes und seitdem einer der Publikumsmagneten, auf den sich viele Messebesucher freuen und immer wieder kommen. Das Konzept, unter „märkischem Himmel“, eingerahmt von brandenburgischen Landschaftsmotiven und den Giebeln regionaltypischer Gebäude, einen bunten Bauernmarkt aufzubauen, hat auch in diesem Jahr überzeugt.
75 Ausstellerstände, von denen viele auch als Gemeinschaftsständestände mit wechselnden Anbietern genutzt wurden, und drei Gastronomiebereiche fanden hier Platz. Die vom Land zu Verfügung gestellte Ausstellerfläche war komplett vermietet.
Die Zahl derjenigen, die sich auf der Bühne und im Kochstudio dafür engagierten, Brandenburg von seiner schönsten Seite zu präsentieren, schätzt das Ministerium auf 1.400 Akteure.