Ostbrandenburg (eb/geh). Der Beeskower Bürgermeister Frank Steffen wurde auf dem Unterbezirksparteitag der SPD im Landkreis Oder-Spree als Vorsitzender im Amt bestätigt.

Der Vorstand erfuhr bei den Wahlen eine deutliche Verjüngungskur. Erste Stellvertreterin von Frank Steffen ist jetzt Storkows Bürgermeisterin Cornelia Schulze-Ludwig (4.v.r.). Zum zweiten Stellvertreter wurde der 26-jährige Volkswirt Christian Stauch aus Woltersdorf bestimmt. Beisitzer des Vorstandes sind: Bundestagskandidat und Kreistagsvorsitzender Franz H. Berger (l.), Christiane Barcikowski (2.v.l.), Julia Grätz-Ohm (5.v.l.), Frank Balzer (Bürgermeisterkandidat, Eisenhüttenstadt), Ronny Brandt (Ortsverein Müllrose), Michael Rose (Tauche), Ralf Steinbrück (5.v.r.) und Minister Jörg Vogelsänger (r.). Marco Genschmar (2.v.r.) aus Rauen ist ab sofort Schatzmeister. Hajo Guhl (3.v.r.) aus Diensdorf-Radlow wurde zum dritten Mal zum Schriftführer gewählt.
„Wir brauchen ein neues Konzept für den Landkreis, das den Bedingungen im Berliner Speckgürtel und den ländlichen Regionen gerecht wird“, so Frank Steffen. Die Sozialdemokraten streben über den Kreistag an, langfristig die Schulsporthallen des Landkreises für den Vereinssport zu öffnen. Der Unterbezirk stehe in diesem Jahr vor heftigen Wahlkämpfen. „Wir wollen am 24. September zur Bundestagswahl die Nase vorne haben“, so Steffen. Für die Bürgermeisterwahlen sei die SPD in Eisenhüttenstadt mit Frank Balzer und in Erkner mit Jan Landmann gut aufgestellt.
Zufrieden zeigte sich der Vorsitzende mit der konstanten Mitgliederzahl. 404 Genossen seien es derzeit, 15 mehr als zu Jahresbeginn. „Ein Martin Schulz-Effekt ist zu spüren”, so Steffen. Auch wenn es vereinzelt organisatorische Schwächen gäbe, seien die Sozialdemokraten für die Zukunft recht gut aufgestellt. Frank Steffen: „Wir erleben gerade einen Generationswechsel in den Ortsvereinen. Diese Verjüngung ist ein Zeichen für eine lebendige Sozialdemokratie!“