Kobbeln (hn). Tolle Stimmung herrschte in Kobbeln, als sich alt und jung zum Zampern trafen.

Allen voran Viktoria Damaschke und Antje Hollatz, die den Zug mit erstaunlich vielen Wikingern durch das Dorf führten. Um 10 Uhr gab es bereits den ersten Tanz in der Gaststätte, bevor zum Gruppenfoto Aufstellung genommen wurde. „Wir kehren bei allen Haushalten ein, werden überall mit Essen und Getränken gut versorgt und zampern Wurst und Eier ein“, erklärte Viktoria.
Am Abend trafen sich alle wieder zum Fastnachtstanz. An der Gestaltung des Programms war vorrangig der Nachwuchs beteiligt. Insbesondere Leonie und Eleen Lehmann sowie Samira Karls haben sich zum Motto des Abends „Kobbeln tanzt“ etwas ganz Besonderes ausgedacht. Darüber hinaus fanden Anekdoten aus der örtlichen Zampergeschichte Eingang in die Büttenrede von Andreas Thierbach. „Es ist ja ganz lustig, was die Jugend früher hier getrieben hat“, so Antje. „Passend zur Büttenrede haben wir auch noch sechs Funkenmariechen finden können.“ Natürlich alles wunderhübsche Männer, die für Stimmung sorgten. Zum Abendprogramm zählte auch das gemeinsame Singen der Kobbelner Hymne, einem Schlager von Andreas Gabalier nachempfunden, die bei jeder Kobbelner Party zum Programm gehört.
Dass es bei der Kobbelner Fastnacht immer super stimmungsvoll zugeht, hat sich herum gesprochen, kam so mancher Zamperfan aus den Nachbardörfern, aber auch von weiter her, darunter Simone aus Berlin, im Berufsleben Polizistin, nun aber als Sträfling verkleidet, undercover wie sie erklärte. „Wir sind froh, dass wir noch immer die Gaststätte haben und möchten uns ganz herzlich für die jahrelange Unterstützung bedanken“, sagte Viktoria Damaschke.