Frankfurt (Oder), Kunowice (gla). 33 Männer und Frauen trafen sich im Januar in Frankfurt (Oder) zu einer gemeinsamen Winterwanderung. Ziele waren der Kleiststein bei Kunowice und das Feld, auf dem am 15. August 2009 die Schlacht von 1759 nachgebildet wurde. „Der Kleiststein und die daneben stehende Informationstafel befinden sich momentan in keinem guten Zustand“, stellt Wanderleiter Roland Totzauer fest. Randalierer haben dort ihr Unwesen getrieben. Außer an der Stadtbrücke fanden die Wanderer keine Schilder, die auf die Kleistroute hinweisen. Die Lage und Geschichte des Kleiststeins ist den meisten Frankfurtern und Slubicern kaum bekannt. „Das touristische Potenzial dieser Route wird meiner Meinung nach sowohl in Frankfurt als auch in Slubice bisher überhaupt nicht offensiv ausgenutzt“, findet Totzauer. Die Winterwanderung endete am großen Basar von Slubice. Der nächste Teil der Kleistroute wird am Mittwoch in Angriff genommen.