Frankfurt/Oder (gla). Die Arbeiten an der neuen Wefo-Tec-Fabrik sind fast beendet.

Anlässlich der Lieferung von Produktionsmaschinen besichtigten Oberbürgermeister Dr. Martin Wilke und der Geschäftsführer des Investor Centers Ostbrandenburg Christopher Nüßlein das Werk im Markendorfer Gewerbegebiet.
Wefo-Tec-Geschäftsführer Manfred Boguslawski bestand darauf, dass alle mit Warnwesten und Sicherheitshelmen ausgerüstet wurden, und rügte einen Pressefotografen, der ohne diese Ausstattung auf eigene Faust das Betriebsgelände erkundete. „Wir gehören zusammen, das sieht man jetzt eindeutig“, bemerkte Dr. Wilke, als alle Besucher die Westen mit der Aufschrift „Visitor of Wefo-Tec“ angelegt hatten.
Während einige Teile der Fabrik noch gebaut werden, läuft in anderen schon die Produktion. Acht der großen Maschinen wurden bereits geliefert. Sechs weitere sollen folgen. Das Unternehmen stellt Werkzeuge und Gussformen für die kunststoffverarbeitende Industrie her. Dr. Martin Wilke erinnert sich daran, dass er vor ungefähr vier Jahren erstmals Kontakt mit Manfred Boguslawski hatte, um über die Möglichkeit einer Ansiedlung in Frankfurt (Oder) zu sprechen. Der Geschäftsführer lobte das Engagement des Oberbürgermeisters und die Zusammenarbeit mit dem Investor Center und dem Land Brandenburg. „Ohne die Unterstützung des OB wäre es nicht so gelaufen“, sagte Boguslawski.
„Wir haben hier die beste Resonanz bekommen“, bestätigte Wefo-Tecs zweiter Geschäftsführer Frank Schollmayer. Die Lage an der Oder käme der Firma gelegen, da sie einen Großkunden in Lodz hat. Bald soll die Produktion am Markendorfer Standort auf hundert Prozent hochgefahren werden. „Sagen wir mal, im ersten Quartal auf jeden Fall“, kündigte Boguslawski während der Führung durch die Fabrik an. Die Firma beabsichtigt, ihren Hauptsitz nach Frankfurt zu verlegen, und dort eine zweite Halle für die Unterbringung von Maschinen zu errichten. Bis 2019 sollen 50 Dauerarbeitsplätze geschaffen werden. Das Werk im thüringischen Zella-Mehlis bleibt aber erhalten.
„Zugute kommt uns vor Ort, dass die Versorgungsunternehmen in kommunaler Hand sind und wir damit die Entwicklung unserer Gewerbegebiete strategisch voranbringen können“, findet Dr. Martin Wilke. „Frankfurt (Oder) erfüllt die Voraussetzungen, produzierende Unternehmen am Standort vollumfänglich zu begleiten und technisch zu versorgen.“
„Wir haben uns als Standort in einem harten Wettbewerb um diese Ansiedlung durchgesetzt“, bestätigte Christopher Nüßlein.