Berlin (gla). Vorigen Sonntag fanden im Berliner Sportforum die Nordostdeutschen-Vereins-Mannschaftsmeisterschaften der U18 statt.

Trotz mehrerer Rückschläge für die Mädchen des  Judo-Club 90 e.V. schafften es Trainerin Susi Zimmermann und Jugendwart Gregor Wenzel, ein schlagkräftiges Team zusammenzustellen, auch weil Eyleen Jahn und Trinity Wenzel, vom aktiven Judosport zurückgetreten, sich nochmals zur Verfügung stellten. Nach intensivem Training schlug wenige Tage vor dem Wettkampf das Verletzungspech bei Vanessa Trajcev und Kapitänin Lea-Sophie Bastian zu. Doch aufgeben kam nicht in Frage.
Am Sonntag ging nach Berlin. Die Auslosung brachte ein Freilos. Damit ging es sofort ins Halbfinale, wo die starken Oranienburgerinnen warteten. Die Frankfurterinnen erzielten Sieg um Sieg. Schnell stand es 6:0. So konnte Lea-Sophie Bastian ihr Duell wegen ihrer Verletzung kampflos aufgeben. Alle freuten sich über den 6:1-Sieg und den Finaleinzug. Hier warteten die Titelverteidigerinnen des UJKC Potsdam. Obwohl alle ihr Bestes gaben, war es nicht genug für einen Sieg. Der zweite Platz reichte nicht wie üblich für die Qualifikation. Es kam zum Stadtduell zwischen dem Judo-Club 90 e.V. und dem PSV Frankfurt. Das JC90-Team musste durch einen Fehlstart einen 2:0-Rückstand hinnehmen. Valentina Stengel schaffte es, den ersten Sieg zu erzielen. Marie Grohn kämpfte bis zu Erschöpfung, lag am Ende aber knapp zurück. So stand es 3:1 für den PSV. Eyleen Jahn und Lea Briesemann konnten den Ausgleich zum 3:3 erzielen. Die letzte JC90-Kämpferin war die verletzte Lea-Sophie Bastian. Um nicht unnötig lange zu kämpfen, setzte die Kapitänin alles in ihren ersten Angriff und warf ihre Kontrahentin auf den Rücken. So schafften die Judo-Club 90-Mädchen den Sprung zur Deutschen Meisterschaft.