Eisenhüttenstadt (hn). Zu einem Informationsbesuch weilte Brandenburgs Wirtschafts- und Energieminister Albrecht Gerber am 21. Dezember bei ArcelorMittal. Vorausgegangen war der Abschluss der Instandsetzung des Hochofens 5A, der nun wieder das Stahlwerk mit bis zu 5.000 Tonnen Roheisen pro Tag versorgt. Soweit die gute Nachricht, der viel Besorgnis über die europäische Energie- und Klimapolitik sowie Dumping-Importe aus Fernost gegenübersteht. Bekennt sich ArcelorMittal in diesen schwierigen Zeiten zum Standort Eisenhüttenstadt mit seinen mehr als 2.700 Beschäftigten, bereiten dem Konzern drohende Zusatzkosten aus dem Emissionsrechtehandel Sorge. Die geplante Reform des EU-Emissionsrechtehandels bedrohe die Wettbewerbsfähigkeit, so dass von der Politik gefordert wird, die Billigimporte aus Fernost zum Beispiel durch Steuern einschränken. Minister Gerber: „Wir nehmen die Probleme und Herausforderungen der Stahlindustrie sehr ernst.“