Frankfurt/Oder (geh). Die WohnBau Frankfurt feierte vorige Woche das 125-jährige Jubiläum der Genossenschaft. Dazu waren viele Mitarbeiter, Partner und Vertreter aus Politik und Wirtschaft in das Kleist Forum eingeladen worden.

„125 Jahre - das muss man erstmal schaffen”, sagte Ines Jesse in ihrem Grußwort. Vor allem das soziale Engagement der Genossenschaft würdigte die Staatssekretärin aus dem Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung vor den etwa 170 geladenen Gästen.
Die wurden vor dem Festakt von den WohnBau-Vorständen Dr. Michaela Schmitz-Schlär und Olaf Runge mit einem persönlichen Händeschütteln begrüßt. Sie alle kamen mit guten Wünschen für viele weitere erfolgreiche Geschäftsjahre. Manche hatten sogar Geschenke dabei. Mit einem Gläschen Sekt oder einem Saft in der Hand fanden sie sich dann im gläsernen Foyer in der ersten Etage ein, wo Zeit für Gespräche war.  
Im großen Saal des Kleist Forums konnten die Anwesenden gut anderthalb Stunden lang die Erfolgsgeschichte der Genossenschaft verfolgen. Grußworte sprachen neben Staatssekretärin Jesse auch Maren Kern, Vorstand beim BBU Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen und Frankfurts Oberbürgermeister Dr. Martin Wilke. Nach seiner kurzen Ansprache, die gespickt war mit Zahlen, überreichte er den WohnBau-Vorständen sein Geschenk: Ein Bild, das das Haus der Königlichen Generalkommission in der Logenstraße 8 zeigt. Hier befand sich der erste Geschäftsraum des Beamten-Wohnungs-Vereins, in dem die heutige WohnBau ihren Ursprung hat.
Nachdem das deutsch-polnische Jugendorchester einen Auszug aus seinem Repertoire präsentierte, hielt Axel Gedaschko, Präsident vom Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen die Festrede. Darin hob er die Bedeutung der Frankfurter WohnBau hervor. Sie gehöre mit über 7.000 Wohnungen zu den größten Wohnungsgenossenschaften Deutschlands. Nur 4,2 Prozent von ihnen hätten 5.000 Wohnungen und mehr im Bestand. Nach dem Festakt wartete im Foyer ein Buffet, Musik und die  Geburtstagstorte. Das Gebäck war komplett mit Schokolade überzogen und in Form des WohnBau-Logos gestaltet. Peggy Zipfel, Geschäftsführerin des AWO Kreisverbands, ein langjähriger Partner der WohnBau, hatte dieses Geburtstagsgeschenk mitgebracht und half Dr. Michaela Schmitz-Schlär beim Anschneiden. Olaf Runge reichte die Teller, die dann - bestückt mit der süßen Köstlichkeit - an die Gäste verteilt wurden.