Frankfurt/Oder (gla). Die Wunschbaumallee steht dieses Jahr unter dem Motto „Kinder machen Frieden“.

Anlässlich des HanseStadtFests schmücken jedes Jahr Frankfurter und Slubicer Kinder die Bäume an der Nordseite der Bischofstraße. Dazu schreiben die Mädchen und Jungen ihre Wünsche auf Zettel, die sie dann an die Bäume hängen.  „Die pewobe spricht im Vorfeld alle Kindergärten der Stadt an“, erklärte Antje Bodsch von den Stadtwerken im Rahmen eines Pressegesprächs. „Wir koordinieren das mit dem Grünflächenamt“, ergänzte Manuela Demel von der pewobe gGmbH. Die Stadtwerke, die pewobe gGmbH und die Wohnungswirtschaft Frankfurt (Oder) sind Paten der Wunschbaumallee. Sie soll zum Verweilen und zum Nachdenken darüber einladen, was die Kinder der Doppelstadt bewegt.
Während des Stadtfest können Besucherinnen und Besucher über den schönsten Wunschbaum abstimmen. „Auf der Stadtwerkebühne werden wir auch die Siegerbäume küren“, kündigt Franziska Wegner von der Wohnungswirtschaft an. Das geschieht am Samstag, dem 13. Juli 2019 nach dem Erdgasbusziehen, gegen 18.45 Uhr. Dort wird auch bekannt gegeben, welche Kindergruppen sich im Herbst auf einen Besuch im Theater des Lachens freuen können. Zu sehen gibt es dann das Stück „Der Wolf und die sieben Geißlein - Ein Fall für Herrn K.“.
Dieses Jahr steht die Wunschbaumallee unter dem Motto „Kinder machen Frieden“, in Anlehnung an das Projekt „Friedensfalter“ der Kinderbeauftragten der Stadt, Jacqueline Eckardt. Eckardt plant, zum 75. Jahrestag des Atombombenabwurfs auf Nagasaki eine Kette aus Origami-Kranichen entlang des Oder-Neiße-Radwegs spannen zu lassen. Die Kranichkette soll von Frankfurt (Oder) bis Prenzlau reichen, und damit die längste der Welt werden. Eckardt hofft, dass bis nächstes Jahr möglichst viele Leute Kraniche falten. Während des Stadtfests wird sie an einem Tisch in der Wunschbaumallee vormachen, wie es geht. Für Samstag haben sich schon die Jugendlichen des Sommercamps der Partnerstädte, organisiert von der pewobe, zum Falten angemeldet.
Die Wunschbaumallee bekommt 2019 ein neues Aussehen: Die Wohnungswirtschaft lädt in einer Lounge zu Gesprächen, verteilt Zettel zur Abstimmung und bereitet Aktivitäten für Kinder vor. Die Arle gGmbH präsentiert sich mit generationsübergreifenden Projekten und sammelt Ideen der Bürger. Außer den Wunschbäumen gibt es diesmal auch zwei künstliche Ideenbäume für Kinder.
An der Nordseite des Rathauses sorgen die Stiftung (SPI), das Bündnis „Vielfaltsgestalter“ und der Brandenburger Rockmusikerverband für eine Kinderstrecke mitt Bastel- und Kreativangebote, Mitmachaktionen und an den Abenden Musik für Jugendliche, teilt Martin Hampel von der Stiftung SPI mit. Neu sind die Workshops, bei denen sich die Kinder als Reporter ausprobieren können, ein Sammelkarten-Turnier und animierte Ausmalbilder.